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Keine gute Idee

Schokolade im Gefrierfach? Darum sollten Sie Ihre Süßigkeiten sofort rausnehmen

Ihre Weihnachtssüßigkeiten lassen sich die Verbraucher in Deutschland einiges kosten. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa
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Um Lebensmitteln eine längere Haltbarkeit zu bescheren, können sie eingefroren werden – bei Schokolade ist das aber nicht wirklich empfehlenswert.

Wer gefrorene Schokolade aus dem Gefrierfach holt, könnte beim Anblick der Süßigkeiten überrascht sein. Darum sollten Sie Schokolade niemals einfrieren.

Sie sind ein großer Fan Ihres Gefrierfachs*? Dazu haben Sie guten Grund, denn die eisigen Schränke und Truhen sorgen dafür, dass unzählige Lebensmittel wie Brot, Fleisch oder Käse lange Zeit haltbar bleiben. Das gilt auch für Schokolade. Wer Riegel oder andere schokoladige Waren längere Zeit über das Ablaufdatum hinweg aufheben möchte, kann das Gefrierfach zu seinem oder ihrem Vorteil nutzen.

Trotzdem hat es Nachteile, Schokolade einzufrieren. Ein Blick auf die gefrorenen Süßigkeiten reicht aus, um sich über die negativen Folgen bewusst zu werden.

Gefrorene Schokolade bekommt häufig weiße Stellen

Fast jeder, der oft und gerne Schokolade isst, hat sie schon einmal gesehen: Weiße Stellen, die plötzlich auf der Oberfläche zum Vorschein kommen. An dieser Stelle gleich eine Entwarnung: Es handelt sich nicht um Schimmel, Sie können Ihre Riegel weiterhin ohne Bedenken verzehren. Stattdessen sind die weißen Flecken die in Schokolade vorhandene Kakaobutter, die nach außen dringt.

Und warum wandert sie plötzlich zur Oberfläche? Wie das Portal kitchn beschreibt, kann sich Feuchtigkeit zwischen der Schokolade und ihrer Verpackung bilden, wodurch die weißen Stellen entstehen. Diese Kondensation wiederum wird häufig von den Temperaturschwankungen in Kühl- und Gefrierschränken hervorgerufen.

Wie schon erwähnt, ist Schokolade trotz der weißen Stellen weiterhin essbar. Der ein oder andere könnte aber einen Unterschied feststellen, da Süßigkeiten mit weißen Stellen eine veränderte Struktur aufweisen und im schlimmsten Fall nicht mehr so gut schmecken, wie vorher. Falls Sie trotzdem noch Schokolade im Gefrierfach lagern möchten, empfiehlt es sich, sie gut und möglichst dicht zu verpacken und sie vor dem Verzehr erst mehrere Stunden im Kühlschrank aufzutauen.

Mehr erfahren: 100 Gramm? So viel Schokolade ist in Milka wirklich drin.

Schokolade im Gefrierfach droht ein Gefrierbrand

Wer Eis im Gefrierfach hat, könnte das Problem bereits kennen: Durch die bereits beschriebene Feuchtigkeit, die sich zwischen Verpackung und Schokolade bildet, droht ein Gefrierbrand. Das Portal mashed weist auch in diesem Fall darauf hin, dass sich dadurch der Geschmack und die Beschaffenheit Ihrer Süßigkeiten ändern könnte.

Fazit: Falls Sie Schokolade auch nach mehreren Tagen ohne geschmackliche Veränderung genießen möchten, empfiehlt sich eine Lagerung zwischen 16 und 21 Grad Celsius – und das möglichst an einem Ort, an dem die Temperatur kaum schwankt. (soa) *merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

Lesen Sie auch: Schokolade bei Ökotest: Beliebte Marke fällt krachend durch.

Video: Schoko-Bananen aus der Karibik zubereiten

Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Tag des deutschen Apfels
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Annette Riedl/dpa
Mit einem Edelstahlmesser vertreibt man den Knoblauchgeruch von den Händen
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © INSADCO/Imago
Basilikum Kräuter
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Wassilis Aswestopoulos/Imago
Brot und Backwaren
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf © Swen Pförtner/dpa
Kaffeebohnen und Kaffeepulver in Schale
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © imagebroker/Imago
Krieg belastet Honig-Markt
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Pfirsiche in einer Schale
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © H.Tschanz-Hofmann/Imago
Olivenöl auf einem Löffel
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Nessi Panthermedia/Imago
Zwiebeln auf einem lilafarbenen Küchennetz.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © CSP_ArtCookStudio/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.  © CSH/Imago
Verschiedene Gewürze
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © VITTA GALLERY/Imago
Koch gießt Sojasoße über die Fleischwürfel auf der Kochstelle eines asiatischen Restaurants.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.  © Jochen Tack/Imago
Tomaten
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. Also: lieber bei Zimmertemperatur lagern. © Mark1987/Imago
Bananen
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Michael Mata/imago
Eier befinden sich in einem Karton.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.  © Imago