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Haltbarkeit

Kann man Rucola einfrieren? Für manche Gerichte die perfekte Lösung zur Vorratshaltung

Rucola welkt ebenso wie andere Salate recht schnell. Deshalb landet er häufig im Müll. Dabei können Sie Rucola auch durch Einfrieren haltbar machen.

Rucola hat einen ganz eigenen Geschmack, den viele Menschen gerne im Salat, auf einer Pizza oder einem Sandwich mögen. Allerdings hat die Pflanze einen sehr großen Nachteil: Genau wie andere Salate, schmeckt Rucola zwar frisch am besten, er hält sich aber nur wenige Tage, auch wenn Sie ihn im Kühlschrank lagern. Wenn die Pflanze nicht aufgebraucht wird, landet sie daher schnell im Müll. Was viele nicht wissen: Rucola kann man auch einfrieren, um ihn länger haltbar zu machen. Was Sie jedoch beachten sollten, lesen Sie im Folgenden. Auch Einkochen ist eine beliebte Methode, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern – welche fünf Tipps Sie dabei allerdings berücksichtigen sollten, erfahren Sie hier.

Kann man Rucola einfrieren? Es kommt darauf an

Je nachdem wofür Sie Rucola verwenden möchten, können Sie ihn einfrieren – oder eben auch nicht. Wenn Sie die Pflanze ausschließlich als frische Zutat für Gerichte verwenden wollen, werden Sie enttäuscht sein: Ähnlich wie bei anderen Blattsalaten kann Rucola nicht eingefroren, dann wieder aufgetaut und frisch verzehrt werden. Denn nach dem Auftauen sind die Blätter des Rucolas dafür einfach zu matschig. Es gibt allerdings Rezepte, für die Sie gefrorenen Rucola durchaus sehr gut verwenden können.

Wussten Sie, dass man Rucola auch einfrieren kann? Die würzigen Rucola-Eiswürfel eignen sich beispielsweise für das Würzen von warmen Speisen.

Gefrorenen Rucola für Smoothies, Suppen oder Brotaufstrich verwenden

Rucola durch Einfrieren länger haltbar zu machen, ist eine gute Idee, wenn Sie die Pflanze für das Würzen von Suppen, als aromatische Zutat in Smoothies oder im Brotaufstrich verwenden wollen. Da durch das Einfrieren und anschließende Auftauen jedoch vermutlich das intensive Aroma des Rucolas ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wird, kann es sein, dass Sie die Dosiermenge im Vergleich zu frischem Rucola etwas erhöhen müssen.

Länger haltbar machen: Wie kann man Rucola einfrieren?

Achten Sie zunächst darauf, dass Sie nur frischen, grünen und gesunden Rucola einfrieren, der noch nicht welkt.

  1. Waschen Sie den Rucola vor dem Einfrieren gründlich.
  2. Legen Sie die Blätter zum Trocknen auf ein Geschirrtuch. Alternativ können Sie auch eine Salatschleuder verwenden, dann trocknet der Rucola schneller.
  3. Wenn Sie wollen, können Sie vor dem Einfrieren die harten Stiele des Rucola herausschneiden.
  4. Haben Sie selbst Rucola angepflanzt, den Sie ernten und einfrieren möchten, entfernen Sie gegebenenfalls Unkraut, gelbe und blühende Stiele. Ohnehin ist es ratsamer, Rucola vor der Blüte zu ernten, da die Blätter dann noch nicht so hart und weniger bitter sind.

Wie es mit dem Rucola nach dem Trocknen weitergeht, hängt davon ab, wofür Sie die würzige Pflanze verwenden möchten.

Haltbar machen: Ganze Rucola-Blätter einfrieren für Smoothies

Wollen Sie den gefrorenen Rucola für Smoothies verwenden, sparen Sie sich zum einen die Eiswürfel. Zum anderen die Arbeit, den Rucola vor dem Einfrieren klein zu hacken. Frieren Sie die Rucola-Blätter einfach gut getrocknet ganz in einem dafür geeigneten Gefrierbehältnis ein. Wenn Sie schon wissen, in welchen Portionen Sie den gefrorenen Rucola benötigen werden, sollten Sie bereits vor dem Einfrieren eine passende Größe des Gefrierbehälters wählen. Damit Sie auch nur so viel Rucola auftauen, wie Sie benötigen.

Rucola-Eiswürfel sind perfekt zum Würzen warmer Speise wie zum Beispiel Suppe geeignet

Verwenden Sie Rucola hingegen eher für das Würzen warmer Speisen wie beispielsweise Suppen, Eintöpfe oder Soßen, dann sollten Sie den Rucola nicht als ganze Blätter, sondern geschnitten einfrieren.

  1. Schneiden Sie die Blätter des Rucolas mit einer Küchenschere oder einem Wiegemesser klein.
  2. Füllen Sie den klein geschnittenen Rucola in eine Form für Eiswürfel, etwa bis zu einem halben Zentimeter unter der Kante.
  3. Den Rest des Eiswürfelportionierers füllen Sie dann mit Wasser auf und legen die Eiswürfelform ins Gefrierfach bzw. die Gefriertruhe.

Zum Kochen können Sie die gefrorenen Rucola-Eiswürfel dann nach Bedarf in die Speise geben. Etwa ein Jahr lang sind die gefrorenen Rucola-Würfel haltbar.

Butter, Brotaufstrich, Quark: Rucola kann man auch in Öl konservieren und dann einfrieren

Wollen Sie den Rucola als Gewürz für Kräuterbutter, Brotaufstrich oder Quark verwenden, können Sie die Pflanze auch pürieren, mit etwas Salz und Olivenöl anreichern und in einer Eiswürfelform einfrieren. Durch das Öl sind diese Rucola-Eiswürfel allerdings nur drei Monate im Gefrierfach haltbar.

Zutaten für Rucola-Olivenöl-Eiswürfel:

  1. 100 Gramm Rucola
  2. 2 TL Olivenöl
  3. 1 gestrichener TL Salz

Welche Lebensmittel dürfen Sie nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren?

Frau vor dem Tiefkühlfach mit eingefrorenem Obst in den Händen.
Sicher haben Sie auf der Verpackung von Tiefkühlkost wie TK-Pizza oder Fischstäbchen schon mal den Hinweis gelesen: „Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren“: Dieser Hinweis ist sogar gesetzlich in der Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel festgelegt.  © epd/Imago
Und Sie sollten sich auch daran halten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet.
Und Sie sollten sich auch daran halten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet.  © Jochen Tack/Imago
Tiefkühlpizza mit Mozzarella.
Nach dem Auftauen wieder einfrieren? Bei Tiefkühlprodukten wie Pizza ist die sogenannte „Gelinggarantie“ bei einem doppelten Einfrieren nicht mehr gewährleistet. © CSH /Imago
Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Salat.
Auch für Fischstäbchen gilt, dass Sie das lieber bleiben lassen sollten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet. © imago images / Westend61
Aufgebackene Brötchen auf einem Backrost.
Bei Lebensmitteln, die nur aufgetaut werden müssen, wie etwa Aufback-Brötchen, ist die Gefahr relativ gering.  © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Tiefkühlgemüse mit Packung.
Auch bei Gemüse ist die Gefahr relativ gering. Tiefgefrorenes Gemüse können Sie prinzipiell nach dem Auftauen noch einmal einfrieren. © imago-images
Frischer Fisch riecht nach nichts.
Vorsicht geboten ist beim erneuten Einfrieren von Fisch und Fleisch, das gilt sowohl für rohe Ware als auch gegarte. © picture alliance/dpa/Christian Charisius
Rohes Hähnchenfleisch und Gewürze auf einem Holzbrett.
Rohes Fleisch, insbesondere Geflügel, sollten Sie keinesfalls erneut einfrieren, sondern zunächst durchgaren und dann in den Gefrierschrank legen. © tycoon/Imago
Hackfleisch einfrieren - so geht es richtig.
Hackfleisch sollten Sie niemals auftauen und wieder einfrieren: stattdessen durchgaren, dann ist auch das Einfrieren kein Problem. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Bolognese-Sauce selber kochen.
Zum Beispiel können Sie aus dem Hackfleisch eine leckere Bolognese kochen. Die lässt sich dann auch prima einfrieren. © Kia Cheng Boon/Imago

Alternativ können Sie Rucola auch mit Parmesan, Knoblauch und Olivenöl zu Pesto verarbeiten und anschließend das Rucola-Pesto einfrieren. Vor allem, wenn Sie selbst Rucola angepflanzt haben und gar nicht mehr wissen, wohin damit, können Sie die Pflanze so sinnvoll verarbeiten und möglichst lange haltbar machen. Auch Champignons kann man bei der richtigen Lagerung länger haltbar machen, gleiches gilt für Knoblauch: richtig aufbewahrt hält er ewig.

Rubriklistenbild: © F. Hecker/Imago

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