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Rezept

Milchschnitte einfach selber machen – als gesunde Protein-Variante

Milchschnitte liegt auf einem Teller.
+
Milchschnitte geht auch in gesund.

Milchschnitten sind ein leckerer Snack für zwischendurch, aber eben nicht so „leicht“, wie gerne deklariert. Dabei können Sie die Süßigkeit viel gesünder selbst machen.

Vor einigen Jahren noch wurde die Milchschnitte von Ferrero als sportlich-leichte Mahlzeit verkauft: „Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch“, so der Werbeslogan von damals. Dafür gab es 2011 von „foodwatch“ den „Goldenen Windbeutel“ verliehen, einen Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres. Die Milchschnitte habe mehr Zucker*, mehr Fett und mehr Kalorien als eine Schoko-Sahnetorte, so die Verbraucherorganisation. Wie gut, dass es eine gesündere Alternative der Süßigkeit zum Selbermachen gibt. Das Rezept für die Protein-Schnitte stammt von der Foodbloggerin Doris Flury.

Rezept für Portein-Milchschnitte: Das sind die Zutaten

Während die echte Milchschnitte ungesunde Zutaten wie Palmöl, Zucker, Weizenmehl und Buttereinfett enthält, kommt die Protein-Variante ohne diese Inhaltsstoffe aus. Dafür gibt es aber mehr Protein. Die Foodbloggerin Doris Flury teilte ihr Rezept schon 2017 – die gelernte Ernährungswissenschaftlerin fokussiert sich laut ihrem Blog auf einfache, gesunde und familienfreundliche Rezepte. Aber nun zu den Zutaten!

Für den Biskuit:

  • 4 Bio-Eier
  • 60 g Xylit
  • 1 Prise Salz
  • 45 g Mandelmehl
  • 15 g Kokosmehl
  • 30 g Kakao
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Mineralwasser mit Kohlensäure

Für die Füllung:

  • 180 g Magerquark
  • 80 g griechischer Jogurt
  • 35 g Xylit
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 TL Agar-Agar
  • 25 g Milch

Auch lecker: Mousse au Chocolat aus nur drei Zutaten – ohne Zucker.

Zubereitung: So gelingen die Protein-Milchschnitten

  1. Schlagen Sie die vier Eier mit einer Prise Salz im Mixer auf. Sobald die Eier cremig sind, Xylit hinzugeben und weitermixen.
  2. Sieben Sie Mandelmehl, Kokosmehl, Kakao und Backpulver auf die helle Eimasse und heben Sie alles mit dem Teigschaber unter. Danach kommen zwei Esslöffel Mineralwasser dazu – auch diese heben Sie unter.
  3. Belegen Sie ein Backblech mit Backpapier und verteilen Sie die Teigmasse rechteckig.
  4. Danach die Biskuitmasse bei 180 Grad Ober-/Unterhitze im Backofen auf mittlerer Schiene für zehn Minuten backen.
  5. Anschließend die Biskuitmasse auf ein zweites Backpapier stürzen und das obere vorsichtig abziehen. Sollte es kleben, feuchten Sie es einfach mit einem Küchentuch leicht an. Lassen Sie das Biskuit nun auskühlen.
  6. Für die Füllung verrühren Sie Magerquark, griechischen Joghurt, Xylit und Vanille cremig.
  7. Geben Sie die Milch zusammen mit dem Agar-Agar für ein bis zwei Minuten in eine Pfanne und lassen Sie beides unter Rühren leicht kochen.
  8. Danach rühren Sie die Milch-Mischung schnell unter die Füllung.
  9. Jetzt halbieren Sie das Biskuit und bestreichen eine Hälfte mit der Füllung. Die zweite Hälfte des Biskuits wird daraufgelegt und leicht angedrückt.
  10. Nach zwei Stunden im Kühlschrank schneiden Sie den gefüllten Biskuit in kleine Milchschnitten.

Die Zutaten reichen für ungefähr zehn Milchschnitten. Lassen Sie es sich schmecken! (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Crème brûlée aus drei Zutaten - so machen Sie das Luxus-Dessert.

Igitt, Schimmel! Diese Lebensmittel können Sie trotzdem noch essen

Schimmlige Lebensmittel auf einem Kompost
Täglich werden mehrere Tonnen Lebensmittel in Deutschland weggeschmissen, einige davon aufgrund von Schimmel. Aber das muss gar nicht immer sein. © Astrid Gast/Imago
Warnschild mit Ausrufezeichen: Achtung signalisiert Vorsicht vor Schimmelpilzen auf Mehrkornbrot.
Schimmel macht sich gerade bei warmen Temperaturen und bei falscher Lagerung von Lebensmitteln schnell breit. Er ist jedoch nicht immer direkt ein Grund zum Wegwerfen! © Ralph Peters/Imago
Brot im Regal einer Bäckerei
Brot gehört zu den Lebensmitteln, die sofort in den Müll gehören, wenn sich eine kleine Schimmelstelle zeigt. Die Sporen dringen spielend leicht durch das Gewebe. ©  F. Anthea Schaap/Imago
Selbst gemacht Erdbeermarmelade in einem Weckglas. Daneben liegen drei aufgeschnittene frische Erdbeeren auf dem Tisch
Konfitüre oder Marmelade, auf der sich eine Schimmelschicht zeigt, muss nicht unbedingt weg. Voraussetzung: Sie enthalten mehr als 50 Prozent Zucker oder Zuckeraustauschstoffe. Dann reicht es, den Schimmel großzügig zu entfernen. © Eva Gruendemann / imago
Frischkäse auf einem Brot
Frischkäse enthält sehr viel Feuchtigkeit und so haben Schimmelpilze einen perfekten Nährboden. Schimmel? Weg damit!  © imago.studio/Imago
Milch- und Käseprodukte
Hartkäse ist hingegen eine ganz andere Sache. Auf Parmesan kann sich der Schimmel nicht ausbreiten. Schneiden Sie das betroffene Stück einfach weg und genießen Sie den Rest. Schimmelkäse wie Gorgonzola ist mit einem essbaren Edelschimmel überzogen. © Philipp Brandstädter/dpa/Symbolbild
Nüsse
Schimmelnde Nüsse sind wegen eines enthaltenen Giftstoffes besonders bedenklich. Sortieren Sie sie also direkt aus.  © Markus Scholz/dpa
Verschiedene Gewürze
Derselbe Stoff findet sich übrigens auch auf schimmligem Pfeffer. Er gehört auch in den Müll. © Bassi/Imago
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken können Sie genauso behandeln, wie Parmesan: Schimmelige Stellen großzügig wegschneiden und den Rest genießen.  © Ingrid Balabanova/Imago
Salami hängen in einem Reiferaum (Symbolfoto)
Edelschimmel-Salami können Sie natürlich komplett essen. Hier ist der Schimmel gewollt. © Patrick Pleul/dpa
Tomaten
Weich-fleischiges, saftiges Obst und Gemüse wie Pfirsiche oder Tomaten werden rasend schnell von Schimmel befallen und durchdrungen. Wenn Sie also eine Stelle entdecken, müssen Sie leider Abschied von der Köstlichkeit nehmen. © Mark1987 / Imago Images