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Rezept

Tote Oma kochen? Was makaber klingt, war in der DDR ein echter Klassiker

Das Tote Oma Rezept stammt ursprünglich aus der DDR. Inzwischen wird das Blutwurst-Gericht aber auch in anderen Teilen Deutschlands immer beliebter.

Haben Sie schon einmal etwas vom Gericht Tote Oma gehört? Das Rezept klingt zwar makaber, war in der DDR aber eine wahre Delikatesse. Seinen Namen erhielt der DDR-Klassiker durch die rote Farbe der Blutwurst, weswegen das Tote Oma Rezept auch gerne als Unfall bezeichnet wird. Wie Sie die Hausmannskost aus dem Osten ganz einfach zubereiten können und welche Zutaten Sie neben der Blutwurst benötigen, erfahren Sie im Folgenden.

Beim DDR-Rezept Tote Oma handelt es sich um ein Blutwurst-Leberwurst-Gericht.

Regional beliebte Rezepte werden immer wieder ausgegraben und schwappen auf andere Gebiete über. Besonders DDR-Rezepte finden immer mehr in ganz Deutschland Einzug in den kulinarischen Alltag. Kennen Sie zum Beispiel schon die Mecklenburger Milchkartoffeln nach Omas Art? Die Beilage passt auch wunderbar zur Toten Oma. Aber auch die schwäbische Küche hat einiges zu bieten, wie zum Beispiel Schneiderfleck oder kennen Sie schon das Superfood Kimchi aus Korea?

Rezept: Für zwei Portionen Tote Oma brauchen Sie folgende Zutaten

  • 200 g Blutwurst
  • 50 g Speck
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Leberwurst
  • 1 Prise getrockneter Majoran
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Semmelbrösel

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Top 10: Die Lieblingsgerichte der Deutschen

Italienische Pizza mit Schinken, Mozzarella und Tomaten.
Auf den ersten drei Plätzen der Top 10 landen nicht etwa Klassiker der gutbürgerlichen, traditionellen deutschen Küche, sondern italienische Gerichte: Pizza gehört in Deutschland ganz klar auf Platz 1 der Lieblingsgerichte. © Sebasnoo/Imago
Auf Platz 2 landet ebenfalls ein italienischer Klassiker: die Lasagne.
Auf Platz 2 landet ebenfalls ein italienischer Klassiker: die Lasagne. Alle Pasta-Fans lecken sich die Finger danach, weshalb sie vermutlich so oft auf den Tisch kommt. © Imago
Spaghetti Bolognese serviert auf einem Teller.
Spaghetti Bolognese landen auf Platz 3 der Lieblingsessen in Deutschland. Zugegeben, Italiener kennen diese Kombi gar nicht, denn „Sauce Bolognese“ heißt in Italien einfach nur „Ragù“. © Alex9500/Imago
Crepes with cream cheese and fresh strawberries PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xAlex950
Platz 4 der Top 10 Lieblingsessen belegen süße Pfannkuchen oder (je nach Region) auch Eierkuchen genannt. © Alex9500/Imago
Rinderroulade mit Kartoffeln und Rotkohl auf einem Teller.
Platz 5 belegen die klassischen Rouladen, wie zum Beispiel die Rinderroulade. Dazu schmecken Rotkohl und Kartoffeln. © wsf-sh via www.imago-images.de
Hausgemachte Semmelknödel *** Homemade bread dumplings
Platz 6 der Lieblingsessen ist typisch deutsch: Semmelknödel. Sie passen zu Fleischklassikern wie Schweinsbraten oder zu Pilzen. © Imago
Rumpsteak vom Grill Copyright xMEVx ALLMVET1945
Platz 7 ist etwas für Grillfreunde: das Rumpsteak darf bei einem Barbecue und auf der Liste der Lieblingsgerichte nicht fehlen. © Imago
Pommes auf einem Teller
Zum Burger oder zur Currywurst: Pommes dürfen nicht fehlen. Sie landen auf Platz 8 der Lieblingsessen der Deutschen. © myViewPoint/Imago
Zutaten für selbstgemachtes Pesto
Platz 9 wird Sie vielleicht überraschen: Hier landet Pesto. Das gibt es zum Beispiel als rotes oder Basilikumpesto und pimpt Nudeln oder Gnocchi auf. © IMAGO / agefotostock
Rheinischer Sauerbraten mit Knoedeln Copyright xMEVx ALLMVMEV56045
Platz 10 belegt der Rheinische Sauerbraten, ein absoluter Klassiker und auch in anderen Teilen Deutschlands beliebt. © Imago

Das DDR-Rezept Tote Oma können Sie folgendermaßen zubereiten

  1. Schälen Sie die Blutwurst und schneiden Sie sie klein. Würfeln Sie anschließend den Speck fein.
  2. Im Anschluss daran schälen und würfeln Sie die Zwiebel.
  3. Dünsten Sie den Speck mit der Zwiebel in einem Topf kurz an, geben Sie anschließend die Gemüsebrühe dazu.
  4. Danach werden Blut- und Leberwurst hinzugefügt und solange geköchelt, bis ein dicker Brei entstanden ist.
  5. Schmecken Sie die Tote Oma mit Majoran und Pfeffer ab und dicken Sie sie mit den Semmelbröseln an.

Zum Rezept Tote Oma passen am besten Salzkartoffeln und Sauerkraut. Sie können den DDR-Klassiker aber auch mit Kartoffelbrei und Apfelmus verspeisen.

Rubriklistenbild: © Robert Kalb/Imago

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