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Rezept

Happy Halloween mit Kürbis-Wedges in Paprika-Zimt-Marinade

Der Herbst und damit auch Halloween steht ganz im Zeichen des Kürbisses. Für das Fest am 31. Oktober können Sie einfach und schnell köstliche Kürbis-Wedges zubereiten.

Alle Jahre wieder wird es in der letzten Oktoberwoche schaurig in Deutschland: Halloween steht vor der Tür! In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ziehen auch in diesem Jahr gruselig Verkleidete von Haustür zu Haustür, fordern Süßes, drohen mit Streichen. Längst ist Halloween auch in Deutschland zum beliebten Event geworden, die zugehörigen Bräuche (Kürbisschnitzen, Verkleiden, “Süßes oder Saures!”) sind vor allem unter Kindern und Jugendlichen schon seit Jahren Tradition.

Haben Sie schon einmal Kürbis-Wedges versucht? In Paprika-Zimt-Marinade schmeckt die vegane Beilage köstlich im Herbst, insbesondere an Halloween.

Dabei ist Halloween besonders ein US-amerikanisches Phänomen, irische Siedler brachten den Brauch im 19. Jahrhundert in die USA. Auch der Kürbis-Kult stammt ursprünglich aus Irland: Versehen mit furchteinflößenden Fratzen verscheucht er böse Geister und schützt die Familie. Weil sein Fruchtfleisch auch noch eine Menge Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe enthält und sogar eine kalorienarme Kartoffel-Alternative ist – auch wenn Parmesan-Ofenkartoffeln derzeit der Hit sind, ist der Kürbis ein wahrer Allrounder. Nicht umsonst ist Harry Potters Lieblingskuchen der Pumpkin Pie. Auch als Pasta-Variante schmeckt der Kürbis im Herbst wunderbar.

Rezept: Kürbis aus dem Ofen vertreibt den Hunger – und Gespenster

Veganes Kürbis-Fingerfood für den Gruselfilm-Abend an Halloween gefällig? Dann braucht es nicht mehr als ein paar simple Zutaten und etwa 20 Minuten Arbeitszeit für die Kürbis-Wedges in Paprika-Zimt-Marinade.

Für vier Personen brauchen Sie folgende Zutaten:

  • 700 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 EL Erdnussöl
  • 1 EL Wasser
  • 2-3 TL Ahornsirup
  • 1 TL Paprikapulver (geräuchert)
  • ½ TL Zimt
  • ½ TL Salz  

Verwechslungsgefahr: Lebensmittel, die sich sehr ähnlich sehen

Lauch (Porree) und Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln) sehen ähnlich aus, sind aber verschiedene Gemüse.
Lauch und Porree sind dasselbe, genauso wie Frühlings- oder Lauchzwiebeln dasselbe Gemüse bezeichnen. Auch wenn Frühlingszwiebeln wie eine Mini-Version von Lauch aussehen, sollten Sie sie in Rezepten nicht verwechseln. Lauch ist eher für Suppen und zum Kochen geeignet, während kleine Frühlingszwiebeln auch roh in Salaten oder als Garnitur verwendet werden können. © Moradoheath/imago-images
Natron ist nicht 1:1 mit Backpulver ersetzbar.
Natron oder Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Wenn in amerikanischen Rezepten von Baking Soda die Rede ist, ist Natron gemeint. Natron alleine braucht bei der Teigzubereitung noch eine Zutat mit Säure, um reagieren zu können. Deshalb finden sich in Backrezepten mit Natron etwa saure Sahne, Buttermilch oder Joghurt. Sie sollten also nicht beliebig Natron und Backpulver austauschen beim Backen.  © Coprid/Imago
Symbolbild zum Thema Kuchen backen: Backpulver wird zum Mehl in einem Sieb in einer Rührschüssel gegeben.
Natron vs. Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Natron ist zwar auch in Backpulver enthalten, dieses enthält aber auch Stärke und Säure, um seine auflockernde Wirkung zu entfalten.  © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Mandarine oder Clementine? Das ist hier die Frage.
Mandarinen und Clementinen sind beides Zitrusfrüchte in einer handlichen Größe. Doch Synonyme sind sie nicht. Mandarinen sind die Ursprungsfrüchte aus China. Sie haben eine runde Form, Kerne und eine lose Schale. Clementinen sind ein wenig flacher, haben weniger Kerne und eine dünnere Schale, wodurch sie schwerer zu schälen sind. © Imago
Pizza mit Rucola
Rucola ist kleiner als Löwenzahn. Spätestens beim Geschmack werden Sie auch einen Unterschied bemerken: Rucola ist milder ... © Rachel Annie Bell/imago-images
Aus Löwenzahn lässt sich gesunder Tee kochen.
... während die dicken Blätter des Löwenzahns sehr bitter schmecken und deshalb meist gegart werden. © Madeleine Steinbach/Imago
Schmand-Becher von Tegut.
Saure Sahne und Schmand haben eine ähnliche Konsistenz: cremig und fest. Schmand schmeckt milder, ist weniger säuerlich und die löffelfeste Variante von ... © Rüdiger Wölk/Imago
Dip mit Speisequark, Schmand.
... saurer Sahne, die wiederum mehr Fett enthält. Beide Milchprodukte eignen sich zum Verfeinern von Saucen oder zum Backen. © imago-images
Blaubeeren oder Heidelbeeren.
Blaubeeren oder Heidelbeeren: Man könnte meinen, dass es sich auch hier um regional unterschiedliche Bezeichnungen handelt, tatsächlich gibt es aber einen Unterschied. Die europäische Wald-Heidelbeere hat kleinere Früchte mit dunklem Fruchtfleisch, die nordamerikanische Blaubeeren (auch Kultur-Heidelbeeren) hingegen sind größer und haben helles Fruchtfleisch. © Kantaruk Agnieszka/Imago
Ein Bündel Bärlauch
Vorsicht, wenn Sie im Frühjahr gerne selbst Bärlauch sammeln gehen! Achten Sie darauf, die richtigen Blätter zu pflücken. Die sehen denen von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen nämlich sehr ähnlich, diese sind aber giftig! Ein guter Hinweis ist der knoblauchähnliche Bärlauchgeruch, wenn Sie ein Blatt zwischen den Fingern reiben. © Achim Sass/Imago

Die Zubereitung der Kürbis-Wedges in Paprika-Zimt-Marinade für Halloween geht einfach und schnell

  1. Backofen auf 180°C Umluft (200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Kürbis entkernen und in breite Wedges schneiden.
  3. Weite Schüssel zur Hand nehmen und die restlichen Zutaten darin vermischen. Danach Kürbis-Wedges hinzugeben, gut durchwälzen und dann mindestens 15 Minuten ziehen lassen – je länger, desto besser.
  4. Marinierte Wedges mit jeweils etwas Abstand auf das Backblech geben. Auf mittlerer Ofenschiene etwa 45 Minuten (plus/minus 10 Minuten) ausbacken.

Die ausgebackenen Kürbis-Wedges können Sie auf einen großen Teller legen und zum Beispiel mit Hummus oder Soja-Kräuterquark servieren. Möchten Sie noch ein passendes Halloween-Dessert dazu? Wie wäre es beispielsweise mit Spinnenmuffins, Halloween Cake Pops, süßem Gehirn oder mexikanischen Todes-Pfannkuchen? Frohes Gruseln!

(von Thorsten Dammert)

Über den Autor:

Thorsten Dammert ist Head of Food beim Lebensmittelunternehmen Juit. Nach zwölf Jahren in der gehobenen Gastronomie entwickelt der Koch und Lebensmitteltechnologe dort Rezepte, wählt Zutaten und Lieferanten aus und bereitet seine Gerichte persönlich zu.

Rubriklistenbild: © Natavkusidey/Imago

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