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Angeblicher Geheimtipp

Tiefkühlpizza aus der Pfanne – Schmeckt sie so besser als aus dem Ofen?

Pizza in einer Pfanne auf einem Holztisch.
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Mit diesem Trick soll Tiefkühlpizza wie beim Italiener schmecken.

Tiefkühlpizza ist ein beliebtes Produkt aus dem Kühlregal. Immer wieder tauchen neue Tricks auf, wie man sie schmackhafter machen kann. Probieren Sie diesen Tipp aus?

Nach dem Feierabend haben die meisten keine große Lust mehr zu kochen. Da kommt eine Tiefkühlpizza* gerade recht: Ohne viel Aufwand in den Ofen geschoben, ist sie schnell fertig gebacken und macht satt. Außerdem ist sie nicht so teuer wie Pizzen, die man beim Italiener oder Lieferservice bestellen kann. Einziger Nachteil: Wie vom Lieblingsitaliener schmeckt so eine Tiefkühlpizza dann doch nicht. Zum Glück gibt es regelmäßig Hacks und Tipps im Netz zu finden, wie man eine schnöde Tiefkühlpizza aufpimpen kann.

Auch interessant: Tiefkühlpizza im Vergleich: Überraschung für Dr. Oetker-Fans - es gibt einen klaren Sieger.

Seit neuestem kursiert ein „Geheimtipp“, der besagt, man solle eine Tiefkühlpizza in der Pfanne auf dem Herd statt wie gewohnt im Backofen zubereiten. Die Theorie: Dadurch soll sie so gut wie beim Italiener schmecken, mit extra krossem Boden und perfekt geschmolzenem Käse. Ob dieser Tipp auch in der Praxis funktioniert und wirklich empfehlenswert ist, hat chip.de in einem Test überprüft.

Tiefkühlpizza in der Pfanne zubereiten: So geht‘s

  • Stellen Sie eine große Pfanne bei mittlerer Hitze auf den Herd. (Die Pizza muss komplett hineinpassen.)
  • Wichtig: Die Pfanne darf nicht zu heiß sein, da sonst der Boden anbrennt.
  • Geben Sie die Tiefkühlpizza ohne Öl in die Pfanne und schwenken Sie sie immer mal wieder, damit nichts kleben bleibt.
  • Nach fünf bis zehn Minuten legen Sie den Deckel auf die Pfanne, damit auch der Käse schmilzt.
  • Nach etwa 15 Minuten sollte die Pizza fertig sein.

Erste Auffälligkeit im Test: Die Zubereitung in der Pfanne dauert eigentlich länger als im Ofen. Dort beträgt die Backzeit meistens zwischen zehn und fünfzehn Minuten, je nach Pizza-Art und Ofen-Einstellungen. Dafür muss man die Pfanne kaum vorheizen, sondern kann direkt loslegen.

Im Chip-Test wurden eine Edelstahlpfanne und eine beschichtete Pfanne verwendet, um zu vergleichen, ob das einen Unterschied macht. Die Pizza, die in der Edelstahlpfanne (werblicher Link) gebacken wurde, hatte einen leicht verbrannten Boden, dafür aber ein gutes Ergebnis im Hinblick auf Belag und Käse. Die Pizza aus der beschichteten Pfanne konnte noch etwas mehr überzeugen, da hier der Boden weniger verbrannt und dennoch knusprig wurde, während der Käse gut geschmolzen war.

Weiterlesen: Tiefkühlpizza-Teig knusprig wie in der Pizzeria: Mit einem einfachen Trick.

Im Video: Mini-Pfannenpizza – schnell und einfach

Lesen Sie auch: Tiefkühl-Pizza: Mit diesen Tricks schmeckt sie (fast) wie beim Italiener.

Tiefkühlpizza in der Pfanne statt im Ofen backen: Das Ergebnis

Jetzt kommt das große Aber: Wie im Test von Chip berichtet wird, erreicht keine der beiden Pfannen-Pizzen denselben Grad an Knusprigkeit, wie eine klassisch im Ofen zubereitete Tiefkühlpizza. Und auch Belag und Käse schmecken demnach aus dem Ofen besser.

Das Fazit: Wenn man einen Backofen hat, sollte man ihn auch zum Aufbacken von Tiefkühlpizza nutzen, da die Zubereitung in der Pfanne keine Vorteile bringt. Allerdings ist dieser Tipp eine gute Alternative für Menschen, die keinen Backofen haben und sich mit anderen Mitteln behelfen müssen. Sie sollten aber sehr darauf achten, dass die Pfanne nicht zu heiß wird, da sonst der Pizzaboden schnell verbrennt. Übrigens lässt sich nicht nur Pizza in der Pfanne backen, sondern sogar Kuchen. (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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