Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Tipp

So sollten Sie Olivenöl lieber nicht mehr in der Küche lagern

Wenn Sie Olivenöl so offen lagern, dann bitte nur ein paar Tage.
+
Wenn Sie Olivenöl so offen lagern, dann bitte nur ein paar Tage.

Olivenöl ist bei vielen täglicher Begleiter in der Küche. Deshalb ist es umso wichtiger, keine Fehler im Umgang mit dem flüssigen Gold zu machen. Wie diesen...

  • Olivenöl darf eigentlich in keiner Küche fehlen.
  • Es ist sehr geschmackvoll und eignet sich für viele verschiedene Gerichte von der Pastasoße bis hin zum Salatdressing.
  • Leider ist Olivenöl auch sehr empfindlich und diese Fehler müssen Sie vermeiden.

Es gibt verschiedene Qualitäten zu kaufen und je teurer die Flasche Olivenöl war, die Sie sich gegönnt haben, desto mehr sollten Sie darauf achten, das Olivenöl richtig zu lagern.

Lesen Sie auch: Olivenöl im Test: Große Unterschiede in der Qualität – So schneiden Discounter ab.

Stellen Sie Olivenöl niemals direkt an den Herd

Wenn das Olivenöl in Ihrer Küche häufig in Gebrauch ist, dann verstauen Sie es sicherlich nicht ganz hinten im Schrank, sondern möglichst griffbereit. Das heißt für viel Hobbyköche: direkt neben dem Herd. Das sollten Sie in Zukunft lieber nicht mehr machen.

Am Herd ist das Olivenöl immer wieder Hitze ausgesetzt. Jedes Mal, wenn Sie länger kochen, erwärmen Sie die Flasche bis zu einem gewissen Grad mit und dadurch kann es passieren, dass das Olivenöl schneller ranzig wird. Es wäre sehr ärgerlich, wenn Sie Ihr gutes Olivenöl so leichtfertig aufs Spiel setzen. Stellen Sie es also lieber an einen kühlen Ort, aber bitte nicht in den Kühlschrank. Davon wird es zwar nicht schlecht, aber wolkig und eventuell sogar fest.

Auch interessant: Deshalb haben Sie Eier im Kühlschrank schon immer falsch gelagert.

Stellen Sie Olivenöl niemals ins Fenster

Auch Licht ist ein Feind des Olivenöls. Wenn Sie das Öl in einer durchsichtigen Flasche lagern, zum Beispiel mit ein paar eingelegten Kräutern, dann sieht das zwar hübsch aus, wird aber ebenfalls schneller ranzig. Die UV-Strahlung im direkten Tages- oder Sonnenlicht fördert die Alterung einiger Öl-Bestandteile. Lagern Sie das Olivenöl also lieber dunkel.

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

Lassen Sie Olivenöl niemals offen stehen

Der letzte große "Übeltäter" ist der Sauerstoff. Bestandteile des Öls oxidieren sehr schnell bei Kontakt mit Luftsauerstoff. Deshalb sollten Sie das Olivenöl nicht in einem offenen Behälter, sondern in gut verschließbaren Flaschen oder Kanistern aufbewahren. Wenn Sie das Öl dekorativ auf den Esstisch stellen möchten, dann bitte nur in Mengen, die Sie in wenigen Tagen verbrauchen können.

Die richtige Lagerung von Olivenöl lässt sich gut mit der von Wein vergleichen. Gut verschlossen, lichtgeschützt, kühl und ohne starke Temperaturschwankungen ist es viele Jahre haltbar, obwohl die meisten Hersteller eine Haltbarkeit von 24 Monaten nach Abfüllung angeben. Sie wollen Olivenöl geschmacklich aufwerten? Probieren Sie diesen Obsttipp aus.

Kommentare