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Auf die Technik kommt es an

Nudelteig ohne Ei? So einfach gelingt die vegane Alternative

Kuchen, Gebäck oder Nudelteig: Eier sind eine Grundzutat. Was tun, wenn man die nicht isst? Dann gibt es einen Trick, wie Sie sie einfach ersetzen.

Sie wollen mal selbst Nudeln machen, anstatt immer vor leeren Supermarktregalen zu stehen? Schließlich hat uns die Coronakrise eines gelehrt: Nudeln zählen bei vielen zu den Grundnahrungsmitteln, weshalb diese meistens neben Toilettenpapier als Erstes ausverkauft sind. Zudem sind sie lange haltbar und man kann sie gut auf Vorrat kaufen. Doch diese Zeiten haben auch viele dazu gebracht, wieder mehr selbst zu kochen und zu backen. Durch den Lockdown haben einige ihre Kochleidenschaft (wieder-)entdeckt und versuchen sich auch daran, Nahrungsmittel selbst herzustellen. Dazu gehört auch Nudelteig.

Nudelteig ohne Ei? So gelingt die vegane Alternative

Neben selbstgemachter Pizza sind Nudeln sehr beliebt bei Groß und Klein und gar nicht so schwer in der eigenen Küche herzustellen. Doch was tun, wenn man Veganer ist und keine tierischen Produkte verzehrt? Dann fällt zumindest eine typische Zutat gleich weg: die Eier. Eins vorweg: Sie müssen auf selbstgemachte Nudeln nicht verzichten. Stattdessen können Sie das Grundrezept nur etwas abwandeln bzw. kommt es auf die richtige Technik an.

Der Teig für Tagliatelle lässt sich auch mit Hartweizengrieß statt Eiern binden. (Symbolbild)

Doch zuerst muss man verstehen, wofür das Ei im Nudelteig überhaupt nötig ist. Grundsätzlich dient es als Bindemittel und lässt sich durch Alternativen wie Hartweizengrieß ersetzen. Dieser ist geschmacksneutral und lässt sich gut mit anderen Zutaten wie Mehl mischen. Für den Nudelteig ohne Ei brauchen Sie also:

  • 150 g Hartweizengrieß
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 ml Wasser
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • 1,5 l Salzwasser

Top 10: Die Lieblingsgerichte der Deutschen

Italienische Pizza mit Schinken, Mozzarella und Tomaten.
Auf den ersten drei Plätzen der Top 10 landen nicht etwa Klassiker der gutbürgerlichen, traditionellen deutschen Küche, sondern italienische Gerichte: Pizza gehört in Deutschland ganz klar auf Platz 1 der Lieblingsgerichte. © Sebasnoo/Imago
Auf Platz 2 landet ebenfalls ein italienischer Klassiker: die Lasagne.
Auf Platz 2 landet ebenfalls ein italienischer Klassiker: die Lasagne. Alle Pasta-Fans lecken sich die Finger danach, weshalb sie vermutlich so oft auf den Tisch kommt. © Imago
Spaghetti Bolognese serviert auf einem Teller.
Spaghetti Bolognese landen auf Platz 3 der Lieblingsessen in Deutschland. Zugegeben, Italiener kennen diese Kombi gar nicht, denn „Sauce Bolognese“ heißt in Italien einfach nur „Ragù“. © Alex9500/Imago
Crepes with cream cheese and fresh strawberries PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xAlex950
Platz 4 der Top 10 Lieblingsessen belegen süße Pfannkuchen oder (je nach Region) auch Eierkuchen genannt. © Alex9500/Imago
Rinderroulade mit Kartoffeln und Rotkohl auf einem Teller.
Platz 5 belegen die klassischen Rouladen, wie zum Beispiel die Rinderroulade. Dazu schmecken Rotkohl und Kartoffeln. © wsf-sh via www.imago-images.de
Hausgemachte Semmelknödel *** Homemade bread dumplings
Platz 6 der Lieblingsessen ist typisch deutsch: Semmelknödel. Sie passen zu Fleischklassikern wie Schweinsbraten oder zu Pilzen. © Imago
Rumpsteak vom Grill Copyright xMEVx ALLMVET1945
Platz 7 ist etwas für Grillfreunde: das Rumpsteak darf bei einem Barbecue und auf der Liste der Lieblingsgerichte nicht fehlen. © Imago
Pommes auf einem Teller
Zum Burger oder zur Currywurst: Pommes dürfen nicht fehlen. Sie landen auf Platz 8 der Lieblingsessen der Deutschen. © myViewPoint/Imago
Zutaten für selbstgemachtes Pesto
Platz 9 wird Sie vielleicht überraschen: Hier landet Pesto. Das gibt es zum Beispiel als rotes oder Basilikumpesto und pimpt Nudeln oder Gnocchi auf. © IMAGO / agefotostock
Rheinischer Sauerbraten mit Knoedeln Copyright xMEVx ALLMVMEV56045
Platz 10 belegt der Rheinische Sauerbraten, ein absoluter Klassiker und auch in anderen Teilen Deutschlands beliebt. © Imago

Nudelteig ohne Ei: Anleitung für die Zubereitung

Nun geht es an die Herstellung des Nudelteigs. So gehen Sie bei der Zubereitung Schritt für Schritt vor:

  1. Vermischen Sie Hartweizengrieß, Mehl, Salz und Pfeffer miteinander.
  2. Formen Sie dann eine Mulde in der Mitte der Trockenmischung.
  3. Geben Sie nun das Olivenöl und das Wasser in die Mulde.
  4. Kneten Sie den Teig gut durch, um alle Zutaten miteinander zu vermengen.
  5. Lassen Sie den Nudelteig für eine halbe Stunde ruhen. Dadurch wird seine Konsistenz fester und er lässt sich später besser verarbeiten.
  6. Bestäuben Sie die Arbeitsfläche mit Mehl.
  7. Rollen Sie den Teig kräftig mit einem Nudelholz dünn aus.
  8. Formen Sie die Nudeln nach Belieben.
  9. Erhitzen Sie das Salzwasser im Topf und kochen die Nudeln darin für etwa acht Minuten gar.

Beim Kochen sollten Sie darauf achten, dass die Nudeln je nach Größe und Form eine andere Garzeit haben. Die Nudeln sind fertig, wenn Sie an der Oberfläche schwimmen. Ansonsten können Sie auch mit einer Gabel testen, ob die Nudeln weich, aber bissfest sind. Aus diesen lässt sich anschließend wunderbar ein Nudelsalat für das nächste Grillfest machen.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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