Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Reifegrad

So erkennen Sie die perfekte Honigmelone

Woran Sie eine reife Honigmelone beim Einkaufen erkennen und wie sie richtig gelagert werden sollte, lesen Sie hier.

Im Sommer sind Melonen ein sehr beliebtes Obst, weil Sie durch ihren hohen Wassergehalt erfrischend schmecken. Honigmelonen sind besonders süß, ob als Snack, im Obstsalat oder in einer Vorspeisen-Kombination in Form von Melone im Schinkenmantel. Von Juni bis September ist die beste Zeit, Honigmelonen zu kaufen, denn dann haben die Tropenfrüchte Hochsaison. Aber damit auch das schönste Exemplar im Einkaufswagen landet, sollten Sie auf einige Merkmale achten. Denn süß soll sie schmecken, weiches, saftiges Fruchtfleisch haben und aromatisch duften. Wie Sie Honigmelonen außerdem am besten zuhause lagern und wie lange sie haltbar sind, erfahren Sie unten.

Die süße und saftige Honigmelone eignet sich auch in herzhafter Kombi, zum Beispiel mit Schinken.

Ist die Honigmelone reif? An diesen Merkmalen erkennen Sie es

Damit die perfekte Honigmelone süß und saftig schmeckt, muss sie ausgereift sein. Und wie kann man das von außen erkennen? Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und Foodwissen.de geben Tipps, wie man den Reifegrad einer Honigmelone erkennen kann:

  • Die Schale sollte eine satte Farbe haben: gelblich und frei von braunen Flecken.
  • Außerdem sollte die Schale keine Risse oder Dellen aufweisen. Eine weiche Schale deutet hingegen auf eine überreife Frucht hin: Lassen Sie lieber die Finger von so einer Melone, dann gärt sie wahrscheinlich schon und schmeckt nicht mehr appetitlich.
  • Wenn sich der Stiel einer Melone ablöst, ist das ein Zeichen für beginnende Reife. Das Stielende sollte einem leichten Fingerdruck nachgeben und nicht hart oder bräunlich verfärbt sein.
  • Riechen Sie an der dem Stiel gegenüberliegenden Seite: Wenn sie süßlich duftet, ist dies ebenfalls ein Zeichen für Reife.
  • Klopfen Sie auf die Honigmelone: ein dumpfer, hohler Ton deutet auf Reife hin.

Verwechslungsgefahr: Lebensmittel, die sich sehr ähnlich sehen

Lauch (Porree) und Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln) sehen ähnlich aus, sind aber verschiedene Gemüse.
Lauch und Porree sind dasselbe, genauso wie Frühlings- oder Lauchzwiebeln dasselbe Gemüse bezeichnen. Auch wenn Frühlingszwiebeln wie eine Mini-Version von Lauch aussehen, sollten Sie sie in Rezepten nicht verwechseln. Lauch ist eher für Suppen und zum Kochen geeignet, während kleine Frühlingszwiebeln auch roh in Salaten oder als Garnitur verwendet werden können. © Moradoheath/imago-images
Natron ist nicht 1:1 mit Backpulver ersetzbar.
Natron oder Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Wenn in amerikanischen Rezepten von Baking Soda die Rede ist, ist Natron gemeint. Natron alleine braucht bei der Teigzubereitung noch eine Zutat mit Säure, um reagieren zu können. Deshalb finden sich in Backrezepten mit Natron etwa saure Sahne, Buttermilch oder Joghurt. Sie sollten also nicht beliebig Natron und Backpulver austauschen beim Backen.  © Coprid/Imago
Symbolbild zum Thema Kuchen backen: Backpulver wird zum Mehl in einem Sieb in einer Rührschüssel gegeben.
Natron vs. Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Natron ist zwar auch in Backpulver enthalten, dieses enthält aber auch Stärke und Säure, um seine auflockernde Wirkung zu entfalten.  © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Mandarine oder Clementine? Das ist hier die Frage.
Mandarinen und Clementinen sind beides Zitrusfrüchte in einer handlichen Größe. Doch Synonyme sind sie nicht. Mandarinen sind die Ursprungsfrüchte aus China. Sie haben eine runde Form, Kerne und eine lose Schale. Clementinen sind ein wenig flacher, haben weniger Kerne und eine dünnere Schale, wodurch sie schwerer zu schälen sind. © Imago
Pizza mit Rucola
Rucola ist kleiner als Löwenzahn. Spätestens beim Geschmack werden Sie auch einen Unterschied bemerken: Rucola ist milder ... © Rachel Annie Bell/imago-images
Aus Löwenzahn lässt sich gesunder Tee kochen.
... während die dicken Blätter des Löwenzahns sehr bitter schmecken und deshalb meist gegart werden. © Madeleine Steinbach/Imago
Schmand-Becher von Tegut.
Saure Sahne und Schmand haben eine ähnliche Konsistenz: cremig und fest. Schmand schmeckt milder, ist weniger säuerlich und die löffelfeste Variante von ... © Rüdiger Wölk/Imago
Dip mit Speisequark, Schmand.
... saurer Sahne, die wiederum mehr Fett enthält. Beide Milchprodukte eignen sich zum Verfeinern von Saucen oder zum Backen. © imago-images
Blaubeeren oder Heidelbeeren.
Blaubeeren oder Heidelbeeren: Man könnte meinen, dass es sich auch hier um regional unterschiedliche Bezeichnungen handelt, tatsächlich gibt es aber einen Unterschied. Die europäische Wald-Heidelbeere hat kleinere Früchte mit dunklem Fruchtfleisch, die nordamerikanische Blaubeeren (auch Kultur-Heidelbeeren) hingegen sind größer und haben helles Fruchtfleisch. © Kantaruk Agnieszka/Imago
Ein Bündel Bärlauch
Vorsicht, wenn Sie im Frühjahr gerne selbst Bärlauch sammeln gehen! Achten Sie darauf, die richtigen Blätter zu pflücken. Die sehen denen von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen nämlich sehr ähnlich, diese sind aber giftig! Ein guter Hinweis ist der knoblauchähnliche Bärlauchgeruch, wenn Sie ein Blatt zwischen den Fingern reiben. © Achim Sass/Imago

Können Honigmelonen nachreifen?

Es gibt Obstsorten, die nach der Ernte nachreifen können und solche, die im richtigen Reifezustand geerntet werden müssen. Honigmelonen können, wenn sie noch grün geerntet und gekauft wurden, noch etwas nachreifen. Legen Sie sie deshalb zuhause neben Äpfel. Diese stoßen Ethylen aus – ein Reifegas, das anderes Obst und Gemüse schneller reifen lässt. Wenn Sie hingegen die perfekte Honigmelone gekauft haben, die schon reif ist, sollten Sie sie aus demselben Grund nicht zusammen mit Äpfeln lagern, sonst wird sie schneller schlecht.

Richtige Lagerung: Wie lange sind Honigmelonen haltbar?

Durch ihre robuste Schale sind Honigmelonen recht lange lagerbar. Im Ganzen, also ungeschnitten, sind Honigmelonen bei Raumtemperatur etwa eine Woche haltbar. In einem kühlen Vorratsraum, im Keller oder im Kühlschrank können Sie Honigmelonen bis zu zwei Wochen lagern. Angeschnitten sollten Sie die Melone in Frischhaltefolie verpacken und im Kühlschrank aufbewahren. Dann sollte sie innerhalb von zwei bis drei Tagen verbraucht werden. Die Tipps zur richtigen Lagerung und zum Erkennen des richtigen Reifegrads gelten übrigens auch für Cantaloupe- und Galia-Melonen. Bei Wassermelonen gibt es hingegen noch andere Merkmale, an denen Sie die Reife erkennen können.

Rubriklistenbild: © Chromorange/Imago

Kommentare