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Rezept

Darum sollten Sie jetzt unbedingt Grünkohl essen – Rezept für Nudeln mit Grünkohl-Sahne-Soße

Beim Namen Grünkohl denkt man nicht gerade an hippes Superfood, dabei ist das heimische Wintergemüse eine echte Vitaminbombe und sehr vielseitig.

Rosenkohl, Rotkohl, Wirsing - Kohl ist ein typisches Wintergemüse, das uns in der kalten Jahreszeit mit reichlich Nährstoffen versorgt. Auch der Grünkohl ist so ein heimisches Superfood, das Sie mit viel Geschmack gesund über den Winter bringt.

Grünkohl hält gesund und kann mehr als deftig

Besonders im Norden Deutschland ist der Grünkohl verbreitet. Hier wird er zu Kassler und der Grützwurst Pinkel serviert. Aber auch jenseits von Bremen, Hamburg und Co. sollte das Gemüse mit den krausen Blättern gegessen werden. "Kaum ein Gemüse hat so hohe Gehalte an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und bioaktiven Substanzen in einer ausgewogenen Zusammensetzung wie Grünkohl," sagt Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung gegenüber der dpa. Andere Experten behaupten, er könnte Krebs vorbeugen und würde den Cholesterinspiegel und die Blutfettwerte senken. Aber: "Je mehr der Kohl verarbeitet wird, desto weniger der Stoffe aus dem ursprünglichen Produkt sind noch enthalten."

Das klassische Wintergemüse Grünkohl ist nahrhaft und sehr vielseitig.

Verarbeiten Sie Grünkohl möglichst frisch

Greifen Sie also nicht zu Fertigprodukten, sondern rücken Sie dem Grünkohl selbst zu Leibe. Traditionell wird der Grünkohl zusammen mit gehackten Zwiebeln und Speck in Butterschmalz angeschwitzt, mit Brühe abgelöscht und zusammen mit würziger Wurst eine bis zwei Stunden gekocht. Dabei bietet der Grünkohl deutlich mehr Möglichkeiten als die oben beschriebene, sehr gehaltvolle Variante mit Pinkel, die meisten sind aber deftig. Behandeln Sie den Grünkohl zum Beispiel einfach wie Spinat und machen Sie aus ihm eine Pastasoße.

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Rezept für Nudeln mit Grünkohl-Sahne-Soße

Für vier Portionen brauchen Sie:

  • 4 EL gehobelte Haselnusskerne
  • 2 Zitronen, Bio-Qualität
  • 2 Knoblauchzehen
  • 600 g Grünkohl, küchenfertig
  • 100 g Parmesan
  • 400 g Tagliatelle
  • 250 ml Schlagsahne
  • 2 Eier

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Vorsicht: Diese Lebensmittel sollten Sie lieber nicht aufwärmen

Nudelpfanne aufwärmen
Haben Sie auch keine Zeit, täglich frisch zu kochen? Adliges Essen „von gestern“ ist die Rettung. Beim Aufwärmen müssen Sie aber beachten, dass an manchen Zutaten ungünstige Bakterien oder Salmonellen entstehen. Folgende Lebensmittel sollten Sie deshalb immer frisch genießen © rotoGraphics/Imago
Hähnchen aufwärmen
Wer Hähnchen in der Mikrowelle aufwärmt, riskiert eine ernsthafte Salmonellenvergiftung. Der Grund dafür liegt bei Eiweißstrukturen im Fleisch, die sich beim Aufwärmen verändern. Deshalb sollten Sie Geflügel immer richtig heiß und gleichmäßig erhitzen. © IMAGO/Creative Touch Imaging Ltd
Omelett aufwärmen
Auch bei Eiern droht eine Salmonellenerkrankung. © Peteer/Imago
Reis aufwärmen
Reis dürfen Sie zwar wieder aufwärmen, aber wenn er frisch zubereitet ist, sollte er so schnell wie möglich im Kühlschrank landen. Bei Zimmertemperatur bilden sich Sporen und Bakterien, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. © Vink FAN/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Wer Kartoffeln bei Zimmertemperatur aufbewahrt, darf sich auf unangenehme Bauchschmerzen freuen. Der Grund: Ein Bakterium, das sogar bei starker Hitze überleben kann. © CSH/Imago
Spinat aufwärmen
Wird Spinat nochmals aufgewärmt, verwandelt sich Nitrat in giftiges Nitrit. Deshalb sofort in den Kühlschrank oder das Gefrierfach. Ähnliches gilt auch für nitratreiches Gemüse wie... © Manngold/Imago
Mangold aufwärmen
Mangold, mit etwa 1527 mg/kg Nitrat... © Katharina Hild/Imago
Geschnittener Staudensellerie
Staudensellerie, mit über 1000 mg/kg Nitrat... © Kia Cheng Boon/Imago
Rote Bete aufwärmen
und Rote Bete, mit 1254 mg/kg Nitrat. Nitrat wirkt sich senkend auf Ihren Blutdruck aus, streichen Sie diese Lebensmittel also nicht gleich von Ihrem Speiseplan, weil Sie sie nicht so gut aufwärmen können. © Iordache Magdalena/Imago
Pilze aufwärmen
Pilze haben einen hohen Gehalt an Wasser und Proteinen und sind daher ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb sollten Sie sie nie länger bei Zimmertemperatur lagern, um die Bildung von Giftstoffen zu vermeiden. Wenn Sie Pilze noch einmal aufwärmen möchten, sorgen Sie also schnell für ausreichend Kühlung. © Maxi Gagliano/Imago

So bereiten Sie Nudeln mit Grünkohl-Sahne-Soße zu

  1. Spülen Sie den Grünkohl ab, entfernen Sie braune, welke Spitzen und Stellen und schneiden Sie die Blätter vom Strunk. Bei großen Blättern schneiden Sie die dicke Mitte heraus. Trocknen Sie den Grünkohl und hacken Sie ihn fein.
  2. Reiben Sie den Parmesan.
  3. Trennen Sie den Eier.
  4. Rösten Sie die Haselnusskerne in einer Pfanne ohne Fett an und lassen Sie sie danach abkühlen.
  5. Spülen Sie die Zitronen heiß ab, trocknen Sie sie und reiben Sie dann die Schale ab. Im Anschluss pressen Sie den Saft aus.
  6. Schälen Sie den Knoblauch und hacken Sie ihn fein.
  7. Mischen Sie die Haselnusskerne, die Zitronenschale und den Knoblauch miteinander.
  8. Kochen Sie nun die Nudeln in Salzwasser und geben Sie etwa fünf Minuten vor Ender der Garzeit den Grünkohl dazu.
  9. Erwärmen Sie die Sahne in der Zwischenzeit lauwarm und geben Sie sie in eine Schüssel, die Sie vorher im Ofen vorgewärmt haben. Mischen Sie den Zitronensaft, die Eigelbe und den geriebenen Parmesan dazu und würzen Sie alles mit Pfeffer und etwas Salz.
  10. Gießen Sie die Nudeln und den Grünkohl ab, fangen Sie etwas Nudelwasser dabei auf.
  11. Rühren Sie sofort die Sahne-Ei-Käse-Mischung unter die Nudeln und eventuell etwas Nudelwasser dazu, sollte die Mischung zu trocken sein.
  12. Streuen Sie die Haselnuss-Knoblauch-Mischung darüber und servieren Sie das Gericht.

Rubriklistenbild: © Kai Schwabe/Imago

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