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Experten raten: Schmeißen Sie dieses Superfood von Ihrem Speiseplan

Aroniabeeren sollen Gesundheit und Kraft schenken - aber sind sie ihr Geld wert?
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Aroniabeeren sollen Gesundheit und Kraft schenken - aber sind sie ihr Geld wert?

Es geht schon lange nicht mehr nur darum, wie gut etwas schmeckt, sondern was es für Körper, Geist und Wohlbefinden tun kann. Ein Superfood steht auf dem Prüfstand.

  • Superfoods sollen uns guttun, uns gesund und fit machen.
  • Sie haben aber auch einen großen Nachteil: Superfoods sind meist sehr teuer.
  • Auch deshalb stellt sich immer wieder die Frage, nach dem Nutzen, den Açai-Beere, Chia-Samen und Co. tatsächlich haben.

"Powerbeere" Aronia soll zahlreiche Beschwerden lindern

In die Riege der "Wundernahrungsmittel" hat sich vor einer Weile auch die Aroniabeere eingereiht. Die "Powerbeeren" sind violett-schwarz und haben einen Geschmack, der herb, süß und säuerlich zugleich ist. Die Aroniabeeren werden meist zu Saft, Marmelade oder Püree verarbeitet und sollen viele wertvolle sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, wie Flavonoiden und phenolischen Säure, enthalten. Und hier liegt die vielfach angepriesene Kraft der "Powerbeere". Die Stoffe sollen das Immunsystem stärken, den Blutdruck senken, Diabetes heilen, eine schöne Haut machen und viele weitere Vorteile haben, die sich Menschen mit einem Sinn für Gesundheit nicht entgehen lassen wollen.

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Forscher mahnen fehlende Beweise für Wirksamkeit der Aroniabeere an

Aber Vorsicht: Diese gesundheitliche „Wunder-Wirkung“ zweifeln Forscher und Institute an. Wie die Verbraucherzentrale betont, gibt es keine „aussagekräftigen klinischen Studien“, die die Wirksamkeit der Aroniabeere bestätigen. Es fehle an belastbaren Untersuchungen am Menschen selbst. Die Aroniabeere enthalte zwar viele Vitamine und die Wirksamkeit von Antioxidantien sei unbestritten, aber auch auf herkömmliche Lebensmittel wie Bananen, Brokkoli, Weintrauben oder Zitrusfrüchte träfe das zu, wie Angelika Vollmar, Professorin für Pharmazeutische Biologie an der Universität München, gegenüber dem MDR sagt. Gut für Sie: Hier können Sie also Geld sparen und sich dennoch gesund und ausgewogen ernähren. Immerhin kosten drei Liter Aroniasaft schnell mal über 22 Euro und 500 Gramm getrocknete Beeren über 10 Euro. Wie gesund exotisches „Superfood“ wirklich ist*, berichtet 24vita.de*.

Wenn Sie trotzdem auf Aroniabeeren setzen wollen, müssen Sie eines beachten: Da die Beeren Amygdalin enthalten, das im Körper zur giftigen Blausäure umgewandelt wird, sollten Sie keine großen Mengen frischer Beeren verzehren. Viel hilft in diesem Fall also nicht viel, sondern schadet Ihnen. Wie Sie Aroniabeeren im eigenen Garten anbauen, verrät 24garten.de*. - *Merkur.de, 24vita.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Video: Dieses Superfood kommt aus Omas Küche

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Mit diesen Lebensmitteln schlemmen Sie schlechte Laune ganz einfach weg

Stück Lachs
Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Stimmungsschwankungen führen. Kaltwasserfische (bevorzugen Wassertemperaturen unter 20 Grad) wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen bringen Sie wieder ins Gleichgewicht, verbessern die Laune und stillen Ihren Hunger. © Ramon Lopez/Imago
Nüsse
Sie essen keinen Fisch? Auch Nüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Mischen Sie Walnüsse, Pecan-Nüsse und Mandeln in Ihr morgendliches Müsli und schon steigt die Stimmung. Zwischendurch kann ein Nussriegel Wunder wirken. © Markus Scholz/dpa
Blattspinat
Folsäure kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen und damit Ihre Stimmung ausgleichen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, kann Sie ein Salat aus Spinat, großen Limabohnen und Wurzelgemüse schnell wieder auf den Damm bringen. © Willibald Wagner/Imago
Vollkornbrot
Bessern Sie Ihre Selenaufnahme auf, in dem Sie mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. Ein Mangel an Selen kann Sie nämlich ängstlich, reizbar, feindselig und deprimiert machen. Gönnen Sie sich also Vollkornbrot oder Müsli, um Ihren Tag auf dem richtigen Fuß zu beginnen. © Eva Gruendemann/Imago
Haferflocken sind viel besser als ihr Ruf. Gerade zum Frühstück lohnt sich der Alleskönner.
Haferflocken, Bananen, Datteln und fettarme Milchprodukte steigern die Stimmung. In diesen proteinreichen Lebensmitteln ist reichlich Tryptophan. Diese Aminosäure reguliert die Stimmung, wird aber von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Ein Mangel kann zu Aggressionen führen. © Gemma Ferrando/Imago
Verschiedene Obstsorten, geschnitten in zwei Schüsseln.
Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels verderben uns die Stimmung und machen uns gereizt und launisch. Setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse statt auf zuckerhaltige Snacks. ©  Mykola/Imago
Zitrusfrüchte
Ballaststoffreiche Lebensmittel verringern die Aufnahme von Zucker im Blut und gleichen damit Stimmungsschwankungen aus. Greifen Sie zu Gerste, Äpfeln, Orangen, Süßkartoffeln, Karotten und Bohnen.  © Felix Zahn/dpa
Geröstete salzige Kürbiskerne.
Kürbiskerne stecken voller Tryptophan und Zink und wirken sich deshalb beruhigend auf Ihre Stimmung auf. Sie sind also ein toller Snack, wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird. © Imago
Frische Eier sind ein wichtiger Bestandteil für ein leckeres Omelett – aber nicht der einzige.
Es ist eine gute Idee, den Tag mit einem Omelett zu beginnen. Eier enthalten viele Aminosäuren, die der Körper zum Beispiel zur Produktion von Serotonin benötigt. Außerdem verhindern sie starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels.  © Eduardo Lopez/Imago
Brokkoli und Blumenkohl auf einem Holztisch.
Ein Mangel an Vitamin C wird mit Nervosität und Ängstlichkeit in Verbindung gebracht. Essen Sie viele Orangen, Paprika, Kartoffeln, Brokkoli und Co, um vorzubeugen. © Imago

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