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Küchentipp

Eier anstechen ist gar nicht nötig: Das hilft wirklich gegen Aufplatzen

Piksen Sie Eier an, bevor Sie sie kochen? Warum das unnötig ist und was wirklich gegen aufplatzende Frühstückeier hilft, lesen Sie hier.

Zu einem gemütlichen Sonntagsfrühstück gehört für viele auch ein gekochtes Ei. Bevor die Eier ins Wasser wandern, um je nach Präferenzen weich oder hart gekocht* zu werden, greifen viele zu einem Tipp aus Großmutters Zeiten: die Schale mit einem Eierpikser oder einer Stecknadel anstechen. Das soll die Eier davor bewahren, beim Kochen aufzuplatzen. Aber stimmt das überhaupt?

Lesen Sie auch: Eier richtig kochen: Machen Sie auch diese ärgerlichen Fehler?

Eier anstechen: Warum Sie sich das Anpiksen sparen können

Die Theorie besagt, dass sich die Luft in der kleinen Luftblase am dickeren Ende vom Ei beim Erwärmen ausdehnt und die Schale zum Platzen bringen kann. Durch das Anstechen der Schale soll das verhindert werden. Dazu ist es wichtig, auch wirklich die Schale am dickeren Ende zu nehmen und nicht etwa die falsche Seite anzupiksen. Manchmal haben Eier aber keine eindeutige Form. In diesen Fällen können Sie einfach folgenden Trick anwenden: Legen Sie das Ei in Wasser. Die Seite, die weiter oben schwimmt, ist die mit der Luftblase, die Sie anstechen sollten.

Nun zu der Frage, ob das Anstechen überhaupt etwas bringt. In einem Test vom WDR wurden 3000 Eier gekocht, die eine Hälfte mit Loch in der Schale, die andere Hälfte ohne Anstechen. Und siehe da: Etwa jedes zehnte Ei platzte auf – egal, ob es angestochen war oder nicht. Das Anstechen ist also kein Garant dafür, dass Eier dann nicht beim Kochen aufplatzen. An sich hat aber jeder Mensch eigene Erfahrungen gemacht beim Eierkochen. Wenn Sie der Meinung sind, dass das Anpiksen gegen das Aufplatzen hilft, machen Sie es weiterhin. Oder sie probieren einen der folgenden Tipps aus.

Auch interessant: Deshalb sollten Sie für Rührei nur eine Gabel verwenden.

Tipps gegen aufplatzende Eier: Das können Sie außer Anstechen tun

  • Nehmen Sie die Eier vor dem Kochen rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur haben. Denn ein Grund für das Aufplatzen beim Kochen ist auch der Temperaturunterschied zwischen Ei aus dem Kühlschrank und kochendem Wasser.
  • Legen Sie die Eier mit einem Esslöffel behutsam ins heiße Wasser. Jeder noch so kleine Haarriss kann nämlich zum Platzen der Eier führen.
  • Ärgern Sie sich nicht, wenn Eier doch mal aufplatzen. Man kann sie trotzdem noch genießen. Extra-Tipp: Wenn Sie etwas Essig ins Kochwasser geben, gerinnt austretendes Eiweiß schneller und verschließt das Loch im Ei. So ist das Frühstücksei noch ansehnlich und kann serviert werden.

Mit diesen Tipps sollte einem leckeren Frühstücksei nichts mehr im Wege stehen. (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Molka/Imago

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