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Rezept

Fünf-Minuten-Methode: So backen Sie Brot selbst aus nur drei Zutaten

Leckeres, selbstgebackenes Brot in fünf Minuten? Wie das geht, erfahren Sie im Rezept.
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Leckeres, selbstgebackenes Brot in fünf Minuten? Wie das geht, erfahren Sie im Rezept.

Frisches duftendes Brot ist köstlich, aber beim Bäcker nur mit sehr gutem Timing zu bekommen. Sie können es aber auch selbst ganz leicht machen.

Sie lieben den Duft von frischem, warmem Brot, scheuen aber den Aufwand des Selbstbackens? Mit einer speziellen Methode der amerikanischen Kochbuchautoren Jeff Hertzberg und Zoë François brauchen Sie nur fünf Minuten.

Der Brot-Trick ist unter dem Namen "The New Artisan Bread in Five Minutes a Day" bekannt geworden und basiert auf einem denkbar einfachen, aber wirklich cleveren Kniff.

Brot backen: Sie brauchen für das Fünf-Minuten-Brot:

  • 720 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Trockenbackhefe
  • 910 g Mehl nach Wahl (Weizen, Dinkel, Vollkorn etc.)

Weiterlesen: Baguette backen - So machen Sie den Klassiker ganz einfach selbst.

Brotteig vorbereiten in fünf Minuten:

  1. Verrühren Sie das Wasser, die Hefe und das Salz in einem großen Behälter. Dieser sollte etwa sechs Liter fassen.
  2. Geben Sie das Mehl dazu und verrühren Sie alles gut, bis ein sehr feuchter, klebriger Teig entstanden ist.
  3. Legen Sie einen Deckel lose auf und lassen Sie den Teig mindestens zwei Stunden bei Zimmertemperatur gehen.
  4. Danach stellen Sie den Teig in den Kühlschrank. Der Deckel darf weiter nur lose aufliegen.

So verarbeiten Sie den Fünf-Minuten-Teig zu Brot

Sie können den Teig nach dem Gehen bei Zimmertemperatur direkt verwenden, aber leichter zu verarbeiten ist er, sobald er gekühlt ist.

  1. Bestreuen Sie die Oberfläche mit etwas Mehl.
  2. Greifen Sie Teig in der Größe einer großen Orange oder Pampelmuse (etwa 450g) und schneiden Sie ihn ab. Das geht am einfachsten mit einer Schere.
  3. Bestreuen Sie die Teigportion mit Mehl, bis sie nicht mehr an Ihren Fingern klebt.
  4. Falten Sie den Teig zu einer Kugel.
  5. Legen Sie die Teigkugel auf ein bemehltes Backblech und lassen Sie sie etwa 30 Minuten ruhen.
  6. Heizen Sie Ihren Backofen auf 230 Grad vor.
  7. Bestreuen Sie die Teigkugel nach der Ruhezeit nochmal mit Mehl und ritzen Sie sie mit einem spitzen Messer schräg ein.
  8. Nun das Brot in den Ofen schieben und einen Viertelliter heißes Wasser in eine feuerfeste Schale gießen und auf den Ofenboden stellen.*
  9. Sobald sich Dampf gebildet hat, lassen Sie diesen nach ein paar Minuten ab und drehen die Temperatur herunter.
  10. Backen Sie das Brot bei 200 Grad Ober- und Unterhitze (180 Grad Umluft) etwa 40 Minuten bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.
  11.  Danach das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Sie können den vorbereiteten Teig bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren und immer wieder Brot daraus backen. In dieser Zeit entwickelt der Brotteig sogar ein köstliches Sauerteigaroma.

Weiterlesen: Angst vorm Hefeteig? Mit diesen Tricks geht er garantiert auf

Video: So geht Sauerteig

Frisches Brot mit minimalem Aufwand ist nun überhaupt kein Problem mehr. Probieren Sie es aus! Wie Sie Brot richtig aufbewahren, damit es lange frisch bleibt, erfahren Sie bei 24garten.de*. (ante) *24garten.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © Oliver Berg/dpa
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © Patrick Pleul/dpa

* In einer früheren Version des Artikels sollte die feuerfeste Schale im Ofen miterhitzt und dann mit heißem Wasser gefüllt werden. Dieses Vorgehen wird so im Ursprungsrezept beschrieben. Da es dabei unter Umständen zu einer schnellen Dampfentwicklung und damit Verbrühungen kommen könnte, haben wir den entsprechenden Abschnitt angepasst.

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