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Klassiker

Frischer Bohnensalat aus grünen Bohnen – dieses Rezept braucht einen Warnhinweis

Frischer Bohnensalat aus grünen Bohnen
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Frischer Bohnensalat braucht etwas Vorbereitung, die Sie auf keinen Fall auslassen dürfen. Giftiges Phasin ist der Grund.

Bohnensalat ist ein Klassiker der deutschen Küche, der besonders jetzt schmeckt. Für Ihre Gesundheit ist es aber wichtig, dass Sie das Kochen nicht überspringen.

Sommer ist Bohnenzeit und besonders lecker schmeckt das grüne Gemüse frisch und knackig, aber es gibt einen Haken. Während Sie die meisten Gemüsesorten auch roh essen können und wegen der vielen Vitamine und Nährstoffe auch sollten – z.B. die Zucchini in diesem herrlichen Zucchinisalat mit Feta – geht das mit Bohnen auf keinen Fall. Das liegt nicht am Geschmack, sondern rohe Bohnen schlagen Ihnen auf die Gesundheit.

Darum müssen Sie grüne Bohnen immer kochen – auch für diesen leckeren Bohnensalat

Für alle Rezepte mit Bohnen, auch für diesen Salat, müssen Sie die Bohnen kochen. Roh sind sie giftig aufgrund des Stoffes Phasin, den die Bohnen enthalten. Dieses Protein bindet Zucker, verklebt die roten Blutkörperchen miteinander und behindert so den Sauerstofftransport im Blut. Symptome einer Phasinvergiftung sind laut Verbraucherzentrale Bayern u. a.:

  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • blutiger Durchfall
  • Fieber
  • Blutdruckabfall

Besonders Kinder sind gefährdet, da bei ihnen durch das geringere Körpergewicht schon eine sehr geringe Menge roher Bohnen ausreicht, um ernsthafte Beschwerden bis zum Tod zu bewirken. Nach 10 bis 15 Minuten Kochzeit ist das Phasin allerdings zerstört und unschädlich. Dampfgaren reicht laut Verbraucherzentrale nicht aus. Jetzt, wo wir Sie gewarnt haben, können Sie sich an diesen köstlichen Bohnensalat wagen.

Mit diesen einfachen Zutaten zaubern Sie einen köstlichen Bohnensalat aus grünen Bohnen

  • 300 g grüne Bohnen, frisch
  • 1 TL Salz
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 3 EL warmes Wasser
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • etwas Pfeffer

Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Tag des deutschen Apfels
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Annette Riedl/dpa
Mit einem Edelstahlmesser vertreibt man den Knoblauchgeruch von den Händen
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © INSADCO/Imago
Basilikum Kräuter
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Wassilis Aswestopoulos/Imago
Brot und Backwaren
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf © Swen Pförtner/dpa
Kaffeebohnen und Kaffeepulver in Schale
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © imagebroker/Imago
Krieg belastet Honig-Markt
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Pfirsiche in einer Schale
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © H.Tschanz-Hofmann/Imago
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Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Nessi Panthermedia/Imago
Zwiebeln auf einem lilafarbenen Küchennetz.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © CSP_ArtCookStudio/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.  © CSH/Imago
Verschiedene Gewürze
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © VITTA GALLERY/Imago
Koch gießt Sojasoße über die Fleischwürfel auf der Kochstelle eines asiatischen Restaurants.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.  © Jochen Tack/Imago
Tomaten
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. Also: lieber bei Zimmertemperatur lagern. © Mark1987 / Imago Images
Bananen
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Michael Mata/imago
Eier befinden sich in einem Karton.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.  © Imago

So bereiten Sie den simplen Bohnensalat mit Gelinggarantie zu

  1. Schneiden Sie die grünen Bohnen in Stücke und kochen Sie sie in Salzwasser etwa 10 bis 15 Minuten. Sie sollten noch etwas Biss haben. Gießen Sie die Bohnen dann ab und schrecken Sie sie mit eiskaltem Wasser ab, damit die grüne Farbe der Bohnen erhalten bleibt.
  2. Schälen und hacken Sie die Zwiebel fein und verrühren Sie diese mit Essig, Öl, Zucker, Wasser, Salz und Pfeffer.
  3. Vermischen Sie die noch warmen Bohnen mit dem Dressing und lassen Sie den Bohnensalat in einem Behälter mit Deckelt langsam abkühlen und dabei durchziehen.
  4. Stellen Sie den Bohnensalat danach in den Kühlschrank und lassen Sie ihn am besten noch einmal über Nacht durchziehen. Schmecken Sie ihn vor dem Servieren noch einmal mit den Gewürzen ab.

Wenn Sie beachten, dass Sie die Bohnen für diesen Salat ausreichend lange kochen, können Sie den Klassiker ganz unbesorgt genießen. Auch etwas gehackte Petersilie und ein Schuss Zitronensaft (so bleibt die Zitrone frisch) machen sich gut in diesem Bohnensalat.

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