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Gute Frage

Avocado hat Flecken – Ist sie schlecht oder noch essbar?

Zu hart, zu weich, braune Stellen: Beim Einkauf die perfekte Avocado zu erwischen, ist manchmal schwer. Doch was bedeuten rote Flecken auf dem Fruchtfleisch?

Avocados sind eins der gehyptesten Superfoods der letzten Jahre. Kein Wunder: Sie sind lecker, dank der vielen ungesättigten Fettsäuren, Folsäure, Kalium, Vitamin  K und E sehr gesund und vielfältig verwendbar. Ob einfach nur als Brotbelag, Guacamole oder im Salat, kann man sie auch zum süßen Backen nutzen und zum Beispiel Brownies mit ihnen zaubern. Doch beim Einkaufen zur richtigen Avocado zu greifen, die weder zu hart ist noch zu matschig, stellt sich oft als eine schwierige Angelegenheit heraus. Hat man sich für eine Avocado entschieden und trägt sie hoffnungsvoll nach Hause, entdeckt man leider erst beim Aufschneiden unappetitliche Stellen. Was tun?

Avocado mit braunen Stellen – noch essen oder wegwerfen?

Braune Flecken im Avocadofleisch bedeuten nicht zwangsläufig, dass die Avocado schlecht ist und entsorgt werden muss. Bei Flecken unter der Schale handelt es sich oft lediglich um Druckstellen vom Transport. Sie können die matschigen Stellen einfach wegschneiden und den Rest des Fruchtfleisches genießen. Bei braunen Fasern und Punkten mitten im Fruchtfleisch sollten Sie schon vorsichtiger sein: Das sind Zeichen, dass die Frucht schon überreif ist. Sie sollten sie auf Schimmel oder unangenehmen Geruch kontrollieren und in diesen Fällen entsorgen. Wenn Sie nichts entdecken, ist die Avocado immer noch essbar. Wenn die Fasern Sie stören, können Sie das Fruchtfleisch pürieren und zu einer leckere Guacamole verarbeiten.

Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Tag des deutschen Apfels
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Annette Riedl/dpa
Mit einem Edelstahlmesser vertreibt man den Knoblauchgeruch von den Händen
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © INSADCO/Imago
Basilikum Kräuter
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Wassilis Aswestopoulos/Imago
Brot und Backwaren
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf © Swen Pförtner/dpa
Kaffeebohnen und Kaffeepulver in Schale
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © imagebroker/Imago
Krieg belastet Honig-Markt
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Pfirsiche in einer Schale
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © H.Tschanz-Hofmann/Imago
olive oil on a spoon PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xNessix Panthermedia18114570
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Nessi Panthermedia/Imago
Zwiebeln auf einem lilafarbenen Küchennetz.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © CSP_ArtCookStudio/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.  © CSH/Imago
Verschiedene Gewürze
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © VITTA GALLERY/Imago
Koch gießt Sojasoße über die Fleischwürfel auf der Kochstelle eines asiatischen Restaurants.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.  © Jochen Tack/Imago
Tomaten
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. Also: lieber bei Zimmertemperatur lagern. © Mark1987 / Imago Images
Bananen
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Michael Mata/imago
Eier befinden sich in einem Karton.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.  © Imago

Avocado hat rote Flecken – schlecht oder noch genießbar?

Seltener können auch rote Verfärbungen auf dem Fruchtfleisch einer aufgeschnittenen Avocado vorkommen. Woher kommen sie? Das Problem kommt hauptsächlich bei reifen Früchten vor. Vermutlich sind Phenole aus der Samenschale in das Fruchtfleisch gelangt. Diese roten Stellen sind nicht gefährlich, das betroffene Fruchtfleisch kann aber bitter schmecken. Deshalb sollten Sie es lieber herausschneiden und um das verfärbte Avocadofleisch herum essen, empfehlen die UC farm advisors and specialists in subtropical horticulture in California auf ihrem Blog.

Quelle: Topics in Subtropics

Rubriklistenbild: © imago images / CHROMORANGE

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