Vorsicht in der Weihnachtszeit - Tipps & Notrufnummern

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Zu Beginn der Adventszeit kommt es noch relativ selten zu Bränden. An den Weihnachtstagen und den Tagen bis Dreikönig nimmt die Brandhäufigkeit jedoch deutlich zu, da Gestecke und Adventskränze mehr und mehr austrocknen und leicht entflammbar sind.

Landkreis - Flackernde Lichter verbreiten in der Weihnachtszeit eine besinnliche Stimmung. Wenn jedoch aus dem Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es mit der Besinnlichkeit schnell vorbei.

„Jedes Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit ereignen sich auch in unserer Region folgenschwere Brände, die vor allem durch Unachtsamkeit entstehen“, erklärt Kreisbrandrat Hans Gnadl. Die Feuerwehren im Landkreis Traunstein appellieren deshalb an die Bürger vorsichtig und sorgsam zu sein um Feuergefahren zu minimieren.

Notrufnummern:

  • Polizei: 110
  • Feuerwehr: 112
  • Rettungsdienst: 19222
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst Bayern: 01805/191212
  • Giftzentrale München: 089/19240
  • Zahnärztlicher Notdienst: www.notdienst-zahn.de
  • Apotheken-Notdienst:  0800/0022833 www.aponet.de

Neben der Unachtsamkeit mit Kerzenlicht sind mangelnde Vorsicht im Umgang mit dem Adventskranz, Gestecken oder dem Christbaum die häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände. „Die Brände werden meist zu spät entdeckt, sie verletzen Menschen durch Flammen oder Rauchgasvergiftungen und führen zu Schäden, die in die Hunderttausende gehen.“ Wertvolle Geräte, um rechtzeitig vor Feuer gewarnt zu werden, sind Rauchmelder. In Wohnungen, in denen die heulenden Lebensretter installiert sind, verringert sich das Risiko enorm. Die kleinen Alarmgeräte gibt es schon für wenig Geld im Fachhandel. „Rauchmelder sollten in keinem Kinderzimmer fehlen und in jedem Schlafzimmer montiert sein. Sie sind ein ideales Geschenk, denn sie geben beruhigende Sicherheit“, betont der Kreisfeuerwehrchef. Erst vor wenigen Tagen konnte ein Brand in einem Seniorenwohnheim in Grabenstätt dank eines Rauchmelders rechtzeitig entdeckt und eine Katastrophe verhindert werden. Wichtig ist, dass die Rauchmelder eine Zulassung vom Verband der Sachversicherer (VDS) haben und somit gewissen Prüfkriterien unterliegen.

Bei Weihnachtsdekorationen sollte darauf geachtet werden, dass diese schwer entflammbar oder möglichst unbrennbar sind. „Übertriebene Dekorationen können lebensgefährlich werden“, warnt der Kreisbrandrat. Er rät deshalb dringend, Feuerlöscher nicht hinter Tannengrün zu verstecken, sondern gut sichtbar und griffbereit aufzustellen. Flure und Treppenhäuser müssen als Flutwege frei von Stolperstellen sein, damit sie bei einem Feuer nicht zur Falle werden.

Sollte es dennoch zu einem Brand kommen, gilt nach Aussage von Kreisbrandrat Hans Gnadl als wichtigster Grundsatz: Ruhe bewahren! Brennende Räume unverzüglich verlassen, dabei die Türen schließen und sofort die Feuerwehr unter Telefon 110 oder 112 rufen.

Video: So schnell kann es gehen, wenn der Christbaum in Flammen aufgeht!

Tipps für eine sichere Adventszeit

Für eine sichere Weihnachtszeit geben die Feuerwehren folgende Tipps:

  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf
  • Adventskränze gehören auf eine nicht brennbare Unterlage
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind
  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar. Ziehen sie diese Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr. Verwenden Sie nur frisch gebundene Adventskränze
  • In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen
  • Stecken Sie die Kerzen mit Haltern aus nicht brennbarem Material auf den Kranz

Quelle: rosenheim24.de

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