Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Lassen die Aktivitäten ruhen“

Plattenfirma stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang

Farid Bang (l.) und Kollegah stehen ohne Plattenfirma da.
+
Farid Bang (l.) und Kollegah stehen ohne Plattenfirma da.

Nach dem Kollegah und Farid Bang einen Echo bekommen haben, stehen die beiden nun ohne Plattenfirma da. Das Musikunternehmen BMG stoppte die Zusammenarbeit mit den beiden Musikern.

Farid Bang und Kollegah beherrschten in den vergangenen Wochen die Schlagzeilen. Die beiden Rapper standen nach ihrer Nominierung für den Echo in den Kategorien „Album des Jahres“ und „Hip-Hop/Urban national“ in der Kritik, weil ihr nominiertes Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ auf einer Bonus-Disc Zeilen enthielt, die von vielen Seiten als antisemitisch eingestuft wurde. Unter anderem:  „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen!“

Nachdem das Duo den Echo in der Kategorie „Hip-Hop/Urban national“ bekommen hatte, gaben andere Preisträger ihren Echo sogar zurück, weil sie mit der Auszeichnung von Kollegah und Farid Bang nicht einverstanden waren. Auch über eine Woche nach der Echoverleihung zeiht das Thema noch seine Kreise und bringt auch negative Folgen für die beiden Rapper mit sich.

Interessant: Außenminister Maas kritisiert Echo-Preis für Skandal-Rapper

BMG-Vorstand nimmt die Rapper in Schutz

Die Plattenfirma BMG, die das umstrittene Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ veröffentlicht hatte, hat die Zusammenarbeit mit den beiden Künstlern vorerst gestoppt. „Wir hatten den Vertrag über ein Album. Jetzt lassen wir die Aktivitäten ruhen, um die Haltung beider Parteien zu besprechen“, sagte Vorstandschef Hartwig Masuch der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Donnerstag. „Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die sich verletzt fühlen.“

Allerdings verteidigte der BMG-Chef Kollegah und Farid Bang auch gegen den Vorwurf des Antisemitismus. „Ich finde diese Zeilen auch geschmacklos“,so Masuch. „Meine Mitarbeiter und ich stehen mit den Künstlern in Kontakt, und die distanzieren sich klar von jeder Form von Antisemitismus. Das tun wir auch.“

Lesen Sie auch: Echo-Eklat: Helene Fischer bricht ihr Schweigen - Sponsor springt ab

sh

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion