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Lesung mit Andreas Lechner aus dem Buch "Heimatgold"

Dienstag, 21.09.2021, 19.30 - 21.30 Uhr

Andreas Lechner
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Andreas Lechner

Mühldorf am Inn - Tickets: Vorverkauf im Kulturbüro Mühldorf (Telefon: 08631/612612): € 10,- Abendkasse: € 12,- Unterstützt von "Bayern liest e.V."

"Vorkriegszeit im ländlichen Bayern: Während die Industrialisierung im Inntal Einzug hält, stemmt ein Bauernbub aus Kolbermoor jeden Tag Mehlsäcke im Dachkammerl über der Sägemühle des Großvaters. Josef Straßberger hat ein Ziel: der stärkste Mann der Welt zu werden. Und weder seine Herkunft noch die Einberufung ins "1. Bayerische Fußartillerie-Regiment" können ihn aufhalten. Er überlebt den Ersten Weltkrieg. Verwundet, aber nicht gebrochen geht er in die große Stadt zu den Gewichthebern des TSV 1860 München. Bald folgt Titel auf Titel: Deutscher Meister, Weltmeister, Weltrekordhalter - alles führt ihn zu seinem größten Triumph bei den Olympischen Spielen 1928. Die schillernden Zwanzigerjahre bringen den wirtschaftlichen Aufschwung, mit Gastronomie und Pferden häuft er ein Vermögen an. Doch dann entfachen die Nationalsozialisten den Weltenbrand"

Andreas Lechner taucht tief in das Leben seines Großvaters, des Gewichthebers und Olympiasiegers Josef Straßberger, ein und entwirft dabei das grandiose Sittengemälde eines halben Jahrhunderts deutscher Geschichte, von der Jahrhundertwende bis in die frühen Tage des Wirtschaftswunders.

Der Autor ist als Regisseur und Produzent tätig, zudem als Musiker und Schauspieler in Film und Theater unterwegs. Zuletzt am Berliner Ensemble und im Kinofilm "Zwei Herren im Anzug" von Josef Bierbichler.

Musikalisch begleitet wird die Lesung von Maxi Pongratz ("Kofelgschroa") mit dem Akkordeon.

Komisch, ja skurril zu sein, ist eine besondere Gabe. Die ist Maxi Pongratz offenbar in rauen Mengen in die Wiege gelegt worden. Aber vielleicht ist die stoische Wortkargheit ohne Gemütsregung einfach nur ein typischer Wesenszug des Oberammergauers. Es wäre jedenfalls schier unmöglich, eine solche Rolle einfach nur zu spielen. Maxi Pongratz ist kein zünftiger Musikant, der mit der Quetsche poltert. Sein Spiel nutzt die Fähigkeit des Akkordeons zur starker Dynamik, um die Substanz plastisch zu modellieren und aus dem Bauchgefühl heraus das Instrument sprechen zu lassen.

Andreas Lechner

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