Bürgerbefragung zum Erhalt des Waldkraiburger Rathauses

Muss das Waldkraiburger Rathaus weg?

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Im Dialaog mit Waldkraiburgern. Muss das Waldkraiburger Rathaus weg?

Waldkraiburg - Das Waldkraiburger Rathaus ist in die Jahre gekommen, verschlingt Energie und ist von einer maroden Tiefgarage umgeben. Es muss was getan werden! Neubau oder Generalsanierung? Beides geht in die Millionen. Was sagen die Waldkraiburger Bürger? Wir haben ein Voting gemacht.

Muss das Waldkraiburger Rathaus weg? Mit dieser provokanten Frage startete der SPD Ortsverein seine Umfrage in der Fußgängerzone zum Thema Rathaus – Sanieren oder Neubau? Trotz der schlechten, kalten Witterung gaben rund 80 Waldkraiburger ihre Meinung ab.

Mit verschieden farbigen Punkte konnte man für eine Sanierung stimmen (blau) oder aber für einen Neubau an anderer Stelle (orange). Das Interesse war sehr groß und manche Meinung wurde mit Nachdruck vertreten. Viele nutzten die Informationen an der Pinnwand, um sich vorher nochmals genau zu informieren. Als Mittag der Infostand geschlossen wurde, konnte man ein eindeutiges, nicht repräsentatives Ergebnis feststellen. 29 Bürger stimmten für eine Sanierung, 49 standen einem Neubau positiv gegenüber.

Natürlich gab es auch Unentschlossene, die sich noch keine Gedanken gemacht hatten. Oder aber mit einzelnen Teilen der beiden Möglichkeiten nicht einverstanden waren. So waren manche für einen Abriss, das neue Grundstück an der Braunauer Str. jedoch, fanden sie nicht geeignet. Andere meinten, ein Rathaus gehöre in die Mitte der Stadt. Viele konnten sich auch noch nicht vorstellen, wie es ohne das alte Rathaus aussehen wird. Wieder andere waren der Meinung, das Geld könne man sich sparen und lieber für etwas anderes ausgeben, z.B. das Schwimmbad.

OV Vorsitzender Alexander Arnusch und 2. Bürgermeister Richard Fischer führten an diesem Vormittag viele interessante Gespräche, ohne dabei jedoch eine Wertung oder Empfehlung auszugeben. „Wir wollten uns heute wirklich nur ein Bild davon machen, wie die Stimmungslage in der Bevölkerung ist“, so Alexander Arnusch. Dem pflichtete Richard Fischer bei: “Es ist immer besser, direkt mit den Bürgern zu sprechen, jeder konnte durch eine einfache Aktion seine Meinung kund tun, und gleichzeitig waren wir auch gefordert, weitere Informationen zu geben.“ Ein auswärtiger Bürger meinte: „Ich verstehe euch Waldkraiburger nicht, immer wenn man die Zeitung aufmacht, steht drin, ihr habt kein Geld, ihr habt kein Geld. Und jetzt macht ihr sowas?“ Hier konnten Gespräche zu einem besseren Verständnis beitragen.

Bernd Wegmann, Jochen Stein und Martina Arnusch-Haselwarter konnten am Ende eine eindeutige Tendenz feststellen. Wir werden das Thema weiter begleiten und die Bürger über die jeweiligen Planungsschritte auf dem Laufenden halten.

SPD Waldkraiburg

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