Treffpunkt Tacheles - das Bürgerforum von MdL Martin Huber zum ersten Mal digital

MdL Martin Huber erreicht fast 500 Interessierte mit Online-Veranstaltung zu "Corona – und dann?"

Aus dem jeweiligen Homeoffice in Töging und im Landkreis Weilheim diskutierten Martin Huber und Anja Opitz mit den Teilnehmern.
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Aus dem jeweiligen Homeoffice in Töging und im Landkreis Weilheim diskutierten Martin Huber und Anja Opitz mit den Teilnehmern.

Stadt Altötting - Unter dem Titel „Corona – und dann?“ beschäftigte sich die erste digitale Tacheles Diskussion von Martin Huber, MdL mit den möglichen Lehren aus der Corona Pandemie und den Chancen für neues Wirtschaften.

Dafür konnte er mit Dr. Anja Opitz die ausgewiesene Spezialistin für globale Gesundheit, Resilienz und Sicherheit der Akademie für Politische Bildung in Tutzing als Diskussionspartnerin gewinnen. Sie erklärte die globalen Zusammenhänge und ihre Auswirkungen auf die Region. Auch der Klimawandel würde Pandemien aufgrund unterschiedlichster Faktoren, wie der Erderwärmung, begünstigten, erklärte Opitz. „Keime, die bisher eingefroren waren, tauen auf und können mutieren.“ Sie appellierte, dass man mit der Globalisierung vernunftsbewusst umgehen müsse. „Wir können es uns nicht leisten, so weiterzumachen wie bisher.“


Im Mittelpunkt der Online-Veranstaltung standen auch die wirtschaftlichen Lerneffekte aus der Krise. So wurde deutlich, dass sich globale Lieferketten wieder stärker lokalisieren müssten und die Wirtschaft Krisen durch Pandemien verstärkt in ein Krisenmanagement mit aufnehmen müsse. „Diese Pandemie wird sicherlich nicht die letzte für uns sein und daher müssen wir uns überlegen, wie Wirtschaft risikofähiger gegenüber äußeren Faktoren gemacht werden kann“, so Opitz.

Die Landkreise Altötting und Mühldorf waren gut auf die Krise vorbereitet: „Die Fusionierung der Krankenhäuser hat hier sehr geholfen“, so der Arzt Dr. Jan Döllein. Aber auch Themen, wie die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Bayern und im Vergleich dazu in anderen Ländern und die Herausforderung durch Fakenews wurden angesprochen. Huber appellierte: „Verschwörungstheorien, wie wir sie gerade in den Sozialen Medien erleben, sind gefährlich. Hier ist die Meinung wichtiger als das Argument. Wir leben in einem Rechtsstaat und wir haben eine unabhängige Justiz. Die Institutionen unserer Demokratie funktionieren und sind arbeitsfähig – von der Verwaltung über die Parlamente bis hin zur Justiz. Daher gibt es keinen Raum für Verschwörungstheorien.“


Abschließend stand für Martin Huber fest: „Ich freue mich, dass wir über die Videokonferenz und Facebook fast 500 Menschen auch online erreicht haben. Auch wenn diese digitale Premiere geglückt ist, so ist dennoch der persönliche Kontakt durch nichts zu ersetzen.“

Büro MdL Martin Huber

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