Warum steht die Erhartinger Kirche verkehrt ?

Neueste Forschungsergebnisse zum Kirchenneubau im Jahr 1754 und der Vorgängerkirche

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Die imposante "Schauseite" der Erhartinger Pfarrkirche St. Petrus und Paulus

Erharting - Die Vorgängerkirche von Erharting war weitum die baufälligste und unansehnlichste Kirche im weiten Umkreis. Dies veranlasste das bischöfliche Ordinariat in Salzburg zur Genehmigung eines Neubaus.

Nachdem der zur Erstellung der Pfarrkirche vorgesehene Baumeister aus Neuötting vor Baubeginn überraschend verstarb, sah sich dessen Witwe vor große Probleme gestellt. Daraufhin trat ihr Schwager mit zwei Bürgen aus Neuötting in den bestehenden Vertrag ein. Das Angebot beruhte auf einem Akkordvertrag, der sich im Nachhinein als finanzieller Flop herausstellte, wie die umfangreiche Mängelliste bei der Schlussabnahme zeigte.

Warum die Apostelfürsten Petrus und Paulus, die zugleich die Kirchenpatrone sind, vom Hochaltar der Vorgängerkirche in den luftigen Kirchengiebel hoch über dem Portal "umziehen" mussten , das erfahren Sie ebenfalls im Rahmen der Führung. Diese und weitere neueste Erkenntnisse, wie beispielsweise die bei der am 03. September 1797 Priminzfeier des Neupriesters Josef Ramersberger in der hiesigen Pfarrkirche tödlich verunglückten Personen sollen dabei nicht unerwähnt bleiben.

Weitere Informationen und Kuriositäten zum gemischten Baustil und der Ausstattung der Kirche, die den Weg der Pilger nach Altötting markierte, erhalten Sie ebenfalls bei dieser interessanten Führung in und um das imposante Gotteshaus von Erharting am Sonntag, 17. November nachmittags um 14 Uhr.

Weitere Infos siehe auch unter www.verein-fuer-brauchtumspflege-erharting.de

Leonhard Biermaier, Mühldorf

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