ÖDP: Neues Bienengift auf unseren Äckern?

Bundestagskandidatin Lisa Sieber: Firmenspenden an Parteien verbieten!

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ÖDP-Bundestagskandidatin Lisa Sieber

Mühldorf am Inn - „Die Politik muss der Profitgier der Chemiekonzerne endlich einen Riegel vorschieben“, meinte ÖDP-Bundestagskandidatin Lisa Sieber. „Nur damit Einzelne ein paar Cent mehr Gewinn abschöpfen können, dürfen wir unsere Umwelt und die Beschleunigung des Artensterbens nicht zulassen.“

Sie bezieht sich auf eine Meldung des Umweltinstitutes München, welche besagt, dass schon bald das hochtoxische Insektengift Cyantraniliprol auf unseren Äckern ausgebracht werden kann. Und das obwohl der Wirkstoff in Deutschland gar nicht zugelassen ist. Denn mit dem Wirkstoff behandeltes Saatgut darf in alle EU-Länder eingeführt werden, wenn es in einem Mitgliedsstaat der EU genehmigt wurde. Da Polen diese Genehmigung erteilt hat, darf mit diesem Gift gebeiztes Saatgut eingeführt werden.

„Sogar das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist gegen die Zulassung dieses systemisch wirkende Pestizid“, so die ÖDP-Politikerin. „Das Mittel Cyantraniliprol wird zum Beizen von Rapssaatgut verwendet, die heranwachsende Pflanze nimmt es aber vom Stengel bis zur Blüte auf. Somit besteht bereits durch die Staubentwicklung bei der Aussaat, bis hin zum Sammeln von Nektar u. Pollen, für Bienen u. andere Insekten höchste Vergiftungsgefahr.“

Die Misere liege auch an der Empfänglichkeit der Politiker für Bares, so Sieber weiter. „Die Konzernspenden an Parteien müssen endlich ein Ende haben. So wie es die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) bereits in ihrer Satzung verankert hat. Die ÖDP setzt sich für Mensch, Umwelt u. Natur ein. Und zwar so, dass es für alle reicht!“

Pressemitteilung des ÖDP-Kreisverbandes Mühldorf

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