Neuregelung der Retterfreistellung

Auf Initiative von Martin Huber: Kriseninterventionsteams werden bei Retterfreistellung stärker berücksichtigt

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R.D / pixelio.de

Stadt Altötting - Die Freistellung für Kriseninterventionsteams im Fall des Einsatzes bei Unfällen und Wetterkatastrophen wird einfacher. Dafür wurden die Vollzugshinweise des Gesetzes über die Retterfreistellung noch einmal angepasst.

„Kriseninterventionsteams waren bisher nur bei Katastrophen wie der Sturzflut in Simbach erfasst. Die Regelungen wurden jetzt gelockert, sodass Kriseninterventionsteams als Schnell-Einsatzgruppen auch bei kleineren Einsatzlagen und bei Alarmierung von nur vier Einsatzkräften freigestellt werden können.“, freut sich Landtagsabgeordneter Martin Huber, der die Initiative dafür ergriffen hatte.

„Mit der Ausweitung der Retterfreistellung wollen wir Menschen unterstützen, die sich ehrenamtlich um die Rettung von Verletzten und die Bergung von Todesopfern bei schweren Verkehrsunfällen, Bränden oder Unwettern kümmern. Auch die Kriseninterventionsteams müssen hier bei der psychologischen Betreuung berücksichtigt werden. Sie leisten einen wichtigen Dienst für die Opfer und Hinterbliebenen.“, so Huber.

Die Initiative geht zurück auf eine Wortmeldung beim Bürgerforum „Treffpunkt Tacheles“ von Dr. Martin Huber zum Thema Ehrenamt. Dort hatten sich Mitglieder des KIT Altötting-Mühldorf darüber beklagt, bei der Ausweitung der Retterfreistellung „vergessen worden“ zu sein. Dem wird nun Rechnung getragen und die Vollzugshinweise werden entsprechend der Forderung der KITs angepasst.

Weitergehende Forderungen, die beispielsweise die Freistellung für Einsätze bei Todesfällen in Familien betrafen, konnten jedoch nicht berücksichtigt werden. Schließlich seien bei der Helferfreistellung auch die Rechte und Interessen der Arbeitgeber angemessen zu berücksichtigen.

Büro MdL Martin Huber

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