"Ein sensationeller Schritt!"

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Mühldorf - Seit dem 1. Januar gibt es einen Vertrag zwischen dem Mühldorfer Anna Hospizverein und den bayerischen Krankenkassen, der die häusliche Versorgung von Schwerkranken finanziert.

Seit 15 Jahren begleitet der Mühldorfer Anna Hospizverein schwerkranke und sterbende Menschen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Betreuung in den eigenen vier Wänden der Patienten. Finanziert hat der Verein seine Arbeit bislang größtenteils mit ehrenamtlichen Hilfskräften und Spenden. Seit dem 1. Januar gibt es einen Versorgungsvertrag zwischen dem Mühldorfer Hospizverein und den bayerischen Krankenkassen, der eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Patienten finanziert.

"Das ist ein sensationeller Schritt", freut sich Josef Hell vom Hospizverein. "Wir sind das erste Team im ländlichen Raum, das diese Leistung anbieten kann." Nach einer fünfjährigen Projektphase der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) auf Spendenbasis könne diese nun durch die Krankenkassen voll finanziert werden und schwerkranke Menschen durch Ärzte und Pflegekräfte Zuhause versorgt werden. Die SAPV kann jetzt auch vom Hausarzt verschrieben werden.

Im November war die finanzielle Lage des Anna Hospizvereins sehr kritisch. "Wäre der Versorgungsvertrag nicht bis zum Januar unterzeichnet worden, hätten wir zu machen müssen", so Hell. Umso mehr freuen sich er und das gesamte Team über die wichtige Entwicklung.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht im Mühldorfer Anzeiger.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © ha/dpa

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