Montessori-Schule fürchtet um Existenz

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Eberharting - Die Montessori-Schule in Eberharting bei Lohkirchen fürchtet um ihre Existenz. Grund ist die Änderung des Schulfinanzierungsgesetzes durch das Kultusministerium.

130.000 Euro jährlich würden der Montessori-Schule durch eine Änderung des Schulfinanzierungsgesetzes fehlen, berichtet Michaela Bermond, Geschäftsführerin des "Erdkinderprojekt" in Eberharting. 154 Schüler aus einem Einzugsgebiet von über 40 Kilometern muss die Schule derzeit aus Zuschüssen und den Beiträgen der Eltern finanzieren. "Das meiste davon geht für Sachkosten ab, also Fahrtkosten, Miete, Lehrmittel und Ausstattung", erklärt Bermond. Künftig sollen bayernweit einheitliche Pauschalen von 1510 Euro pro Schüler und Schuljahr ausbezahlt werden.

Wird die Gesetzesänderung im August vollzogen und die Schule damit weniger staatliche Zuschüsse erhalten, würde ihr ein Drittel der Sachkosten jährlich fehlen. Etwa 85 Euro mehr pro Schüler und Monat müssten dann bezahlt werden. "Weil die Sachkosten nicht viel Spielraum lassen, wird das neue Gesetz das Personal und die Eltern treffen. Den Eltern kann man aber keine weiteren Kosten mehr zumuten."

Der Bayerische Montessori Landesverband hat einige Petitionen an den Landtag gestellt, in die auch Bermond und ihre Mitarbeiter viel Hoffnung legen. "Wir hoffen, dass viele Eltern und Interessierte die Petitionen unterstützen und die Politiker dazu angeregt werden, die Gesetzesänderung nochmal zu überdenken."

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht in der Freitags-Ausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © amu/dpa

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