Bürger machen Politik

Altötting - Rund 400 Teilnehmer haben sich am Samstag zur Auftaktveranstaltung für das Bürgerforum 2011 in Altötting eingefunden und sich Gedanken über die Zukunft ihrer Region und des Landes gemacht.

Bürgerinnen und Bürger diskutieren, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland verbessert werden kann. Ihre Ideen entwickeln sie in Eigenregie und stellen die Ergebnisse der mehrwöchigen Arbeit in einem Bürgerprogramm am 28. Mai in Bonn vor - Das ist das Ziel des Bürgerforums 2011, an dem sich 10.000 Bürgerinnen und Bürger in 25 Regionen beteiligen. "Die Initiative soll außerdem Menschen für Politik begeistern", betonte Bundespräsident Christian Wulff in seiner Eröffnungsrede aus Naila in Hof, die in allen übrigen Foren live übertragen worden ist. "Ich stehe hinter diesem Projekt, weil es gut dazu passt, was ich mir für meine Amtszeit noch vorgenommen habe", so Wulff weiter.

Bürgerforum 2011 Altötting

In Altötting haben die Teilnehmer in den sechs Auschüssen "Solidarität und Gerechtigkeit", "Integration", "Familiäre Lebensformen", "Demografie", "Bildung" und "Demokratie und Beteiligung" jeweils eine "Herausforderung" formuliert. "Herausforderung" bedeutet dabei ein Thema, das dem Ausschuss unter den Nägeln brennt, ein Problem, das eine gesellschaftliche Lösung benötigt, oder eine Frage, die für die gesamte Gesellschaft wichtig ist.

In kleinen Gruppen diskutierten die Bürgerinnen und Bürger in Altötting. "Etwas bewegen, verbessern und mit anderen Menschen in Kontakt kommen", formulierten viele als Motivation für ihre Teilnahme. Sechs Wochen lang werden sie und die Menschen aus den anderen Regionen an ihrem Bürgerprogramm arbeiten und es dann an Bundespräsident Christian Wulff übergeben.

Mehr Informationen unter www.buergerforum2011.de.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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