B12: Todesopfer nicht aus der Region

Haag - Die genaue Identität des Mannes, der letzte Nacht in seinem Audi auf der B12 verbrannt ist, hält die Polizei noch geheim. Der Tote stammt aber nicht aus der Region.  *Polizeimeldung*

Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei geriet der Fahrer eines österreichischen Lkw in Richtung München aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort streifte der Lkw einen entgegenkommenden BMW - das Auto wurde von der Fahrbahn in einen angrenzenden Acker geschleudert, der 45-jährige Fahrer aus Winhöring wurde dabei schwer verletzt.

Nach der Berührung mit dem BMW erfasste der Sattelzug frontal einen Audi A3 auf der Gegenfahrbahn, wobei die Front des A3 unter dem Führerhaus des Sattelzuges eingeklemmt wurde. Kurz nach dem Zusammenprall fingen der Audi und die Zugmaschine des Lkw Feuer. Der 50-jährige österreichische Fahrer des Sattelzuges und dessen Ehefrau, die schlafend in der Kabine lag, konnten sich rechtzeitig aus dem Führerhaus retten.

Horror-Unfall auf der B12

Der Fahrer des Audi verbrannte bis zur Unkenntlichkeit - die Ermittlungen zur Identität des Audifahrers laufen derzeit noch. Die Schwierigkeit im Rahmen der Ermittlungen: Der Audi war ein Mietwagen mit Hamburger Kennzeichen.

Ein Polizeisprecher sagte innsalzach24.de: "Wir haben einen Verdacht, um wen es sich handelt. Wir müssen aber die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung abwarten, bevor wir uns dazu äußern dürfen." Bestätigen konnte der Sprecher jedoch, dass der Verunglückte weder aus der Region noch aus Bayern stammt. Die Obduktionsergebnisse sollen voraussichtlich am morgigen Mittwoch vorliegen.

Der Fahrer des Sattelzuges erlitt einen Schock und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 65.000 Euro. Zum Löschen der Fahrzeuge und zur Lenkung des Verkehrs waren die örtlichen Feuerwehren vor Ort. Die B12 war für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Rubriklistenbild: © Barth

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