Endlich: Zusätzlicher Rettungswagen

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Freude bei der Übergabe: (von links) Rettungsdienstleiter Karl Heinz Sterba, Kreisgeschäftsführer Marc Elsner, BRK-Kreisvorsitzende Susanne Engelmann sowie Waldkraiburgs Rettungswachenleiter Thomas Schorr.

Waldkraiburg - Seit 2001 war seit eines Trustgutachtens klar, dass dem BRK Waldkraiburg ein zusätzlicher Rettungswagen fehlte. Jetzt ist er da!

Richtige Neujahrsgefühle kamen nicht nur bei dem Leiter der BRK-Rettungswache Waldkraiburg, Thomas Schorr, auf, als ihm BRK-Kreisvorsitzende Susanne Engelmann nach dem Motto "Ende gut, alles gut" den Schlüssel für einen weiteren regulären Rettungswagen übergeben konnte.

"Es freut mich, dass damit nach beinahe neun Jahren eine im wahrsten Sinne unendliche Geschichte für die Bürger endlich ihren Abschluss findet", betonte BRK-Kreisvorsitzende Susanne Engelmann. Der Grund: Bereits 2001 hatten die unabhängigen Gutachter des sogenannten Trustgutachtens festgestellt, dass für die Sicherheit der Bürger in der einwohnerstärksten Stadt nach Rosenheim im Rettungszweckverband aufgrund der langen Einsatzzeiten zwingend für Spitzenzeiten ein weiterer ständig alarmierbarer Rettungswagen für die Einhaltung der gesetzlich geforderten Hilfsfristen erforderlich sei. Immerhin ist die Rettungswache Waldkraiburg für rund 48.000 Landkreisbürger zuständig. Seitdem wurden alle Versuche, Konsequenzen aus diesem Gutachten für Waldkraiburg zu ziehen, von den Kassen hinausgezögert, so BRK-Pressesprecher Boris Hillmann.

Erst ein erneuter energischer Vorstoß der BRK-Vorsitzenden Susanne Engelmann im vergangenen Oktober - sie war als Verbandsrätin in der Rettungszweckverbandsversammlung - brachte endlich den Durchbruch. "Sonst wäre der für die Bürger so wichtige Rettungswagen noch immer nicht in Betrieb gegangen und würde weiterhin fiktiv in den Entscheidungsgremien der Kassen schlummern", erklärt BRK-Kreisgeschäftsführer Marc Elsner.

"Dieses Ergebnis ermöglichte außerdem, dass die Kreisgeschäftsführer der vier Landkreise im Rettungsdienstzweckverband Traunstein in einer Gemeinschaftsaktion an anderen Stellen überflüssige Kapazitäten intern abgebaut oder verschoben haben", so Engelmann.

Das erfreuliche Ergebnis: Ab sofort steht für die Sicherheit der Bürger ein zweiter Rettungswagen von neun bis einundzwanzig Uhr mit qualifiziertem Rettungsdienstpersonal von Waldkraiburg aus jederzeit abrufbereit.

re/Waldkraiburger Nachrichten

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