Wirtschaftsfaktor Eisstock-WM

Waldkraiburg - "In Waldkraiburg und Umgebung finden Sie während der Weltmeisterschaft keine Hundehütte mehr", sagt Ulli Maier, OK-Chef der Eisstock-WM vom 29. Februar bis 10. März.

Nicht nur Hotels und Pensionen sind dann ausgebucht, Gastronomie und Einzelhandel sollen und werden profitieren von diesem Sportereignis, das zugleich ein Wirtschaftsfaktor ist.

Privatunterkünfte werden gesucht

Wegen der Nachfrage nach Betten, insbesondere auch von Zuschauern von auswärts, werden dringend noch Privatunterkünfte gesucht. Wer ein Zimmer zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, sich mit dem Service Büro im Rathaus unter Telefon 08638 / 9594580 in Verbindung zu setzen.

Insgesamt rund 600 Sportler und Funktionäre müssen in diesen zwei Wochen in der Region untergebracht werden. "Mittlerweile empfehlen wir Altötting", sagt Ulli Maier. Für die großen Verbände, Deutschland, Österreich, Italien sind in und um Waldkraiburg, in Aschau, Ampfing und Mühldorf Quartiere reserviert. Über 20 Nationen werden bei der Jugend-EM und Junioren-WM (29. Februar bis 3. März) und vor allem bei der Titelkämpfen im Zielschießen, Weitschießen und in der Mannschaft (5. bis 10. März) erwartet. Die letzten Nationen melden erfahrungsgemäß wenige Tage vor der WM. Einige Nationen werden im Haus Sudetenland untergebracht, andere - wie zum Beispiel die Kenianer, die selbst kochen wollen - in einer Ferienwohnung.

Nicht nur die Anbieter von Gästebetten haben etwas von der Weltmeisterschaft, auch Waldkraiburgs Gastronomie und Einzelhandel sollen davon profitieren. Die Verlegung der Weitschießbahn auf den Volksfestplatz, die die Organisation aufwendiger macht, hat in dieser Beziehung einen positiven Nebeneffekt. Die Wettkampfstätte ist näher an die Innenstadt herangerückt, die vom 1650 Zuschauer fassenden Zelt fußläufig problemlos erreichbar ist.

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Der Shuttlebus-Betrieb zwischen Eisstadion und Volksfestplatz wird an Busunternehmen aus Waldkraiburg und dem Landkreis vergeben, in Sachen Fanartikel, T-Shirts, Handtücher, Mützen und vieles mehr, ist ebenfalls ein Unternehmen aus dem Landkreis Partner des Organisationskomitees. Auch das große Fest- und Veranstaltungszelt auf dem Gelände an der Jahnstraße wird laut Maier mit Lebensmitteln von Anbietern aus der Region betrieben, Alleinlieferant der Getränke etwa ist die Toerring-Brauerei.

Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang Sanierung und Umbau der Eissporthalle durch die Stadtwerke, die heimischen Handwerkern Aufträge gebracht hat. Für 3600 Personen inklusive Teilnehmer und Funktionäre ist die Halle nun freigegeben.

Nicht in Cent und Euro zu bemessen, aber nicht zu unterschätzen ist die positive Wirkung für das Image Waldkraiburgs, das als Veranstaltungsort einer Weltmeisterschaft überregional in Erscheinung tritt.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

Rubriklistenbild: © pa

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