Die Tanzszene in und um Waldkraiburg

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Waldkraiburg - Zum Welttag des Tanzes stellen die Waldkraiburger Nachrichten die sehr lebendige Tanz-Szene in und um Waldkraiburg in den Focus:

In Waldkraiburg und Umgebung hat sich eine sehr lebendige Tanz-Szene entwickelt. Seit 47 Jahren wird an der VHS Ballett unterrichtet, es gibt renommierte Tanzvereine wie die Hot Socks oder den TSC mit all seinen Sparten, Tanzgruppen der Heimatvereine, aktive Trachtentanzgruppen, eine Tanzschule, die vom Knirps bis zum Prinzenpaar alle unterrichtet. Im Gardetanz hat sich die Narrengilde nicht zuletzt durch die Gardefestivals einen Namen gemacht. Die Waldburgia glänzte im Fasching 2012 durch ein Prinzenpaar, das in der Profi-Tanzliga zu Hause ist. Im Haus der Kultur sind regelmäßig das Staatsballett Kiew und das Obsession Dance Theatre aus den USA zu Gast oder etwa das Breakdance Roots Battle wird veranstaltet. Alles was das Tänzerherz begehrt, ist hier also zu finden.

So tanzt man in und um Waldkraiburg

Zum Welttag des Tanzes, der 1982 angeregt wurde vom Internationalen Theater Institut der Unesco, am morgigen Sonntag, 29. April, steht die lebendige Tanzszene in und um Waldkraiburg im Focus. Wir decken nur einen kleinen Teil der facettenreichen Stilrichtungen ab und erheben Anspruch auf Vollständigkeit. 

Ballett gilt gemeinhin als die „Mutter allen Tanzens“, zumindest was die gesellschaftlichen Tanzformen der Neuzeit angeht. Entwickelt hat sich Ballett im 15. und 16. Jahrhundert an den italienischen und französischen Fürstenhofen als Schauspiel und tänzerisches Gesellschaftsspiel.

Die Führungsrolle in der Entwicklung des Tanzes ging im 16. Jahrhundert von Italien auf Frankreich über – die Terminologie für das Bewegungsvokabular ist einheitlich bis heute in Französisch. Das älteste Ballett, dessen Partitur erhalten ist, ist „Comique de la reine“ für Katharina von Medici aus dem Jahr 1581. 1661 gründete Ludwig XIV in Paris die „Académie Royale de Danse“ und tanzte selbst gerne Hauptrollen. In dieser Zeit erfuhr das Ballett eine enorme Weiterentwicklung und wurde zunehmend von Berufstänzern ausgeführt. Damit trennte sich der Tanz vom höfischen Zeremoniell. Ab 1681 durften hier auch Frauen öffentlich tanzen. 

Das war lange bevor sich die junge Leute dem Gardetanz, Modern Dance oder Preisplatteln verschrieben.

Lesen Sie mehr darüber in der Samstagsausgabe der Waldkraiburger Nachrichten.

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