Wasserversorgung wird sicherer

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Zangberg - Die Wasserversorgung der Gemeinde wird in Zukunft sicherer werden. Dies wird durch einen zweiten Leitungsstrang erreicht, der von Rottwinkl, Gemeinde Oberbergkirchen, nach Atzging gelegt wird.

Dadurch wird ein Ringschluss geschaffen. Die Tiefbauarbeiten dafür vergab der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung. Verschiedene Rohrbrüche im Leitungsnetz der Trinkwasserversorgung zeigten, dass das Netz Schwachstellen aufweise, sagte Bürgermeister Franz Märkl zu diesem für die Versorgungssicherheit der Bürger so wichtigen Thema. Wenn davon die Hauptleitung vom Hochbehälter in Lutzenberg über Palmberg nach Zangberg betroffen sein sollte, säße ganz Zangberg auf dem Trockenen. Deshalb hat die Gemeinde vor einigen Jahren ein Gutachten über die Optimierung der Wasserversorgung erstellen lassen. Nach diesem hat der vorherige Gemeinderat entschieden, nicht eine zweite Leitung neben der ersten verlegen zu lassen, sondern einen Ringschluss im Norden vorzunehmen.

Dazu wird die Hauptleitung der Gemeinde Oberbergkirchen von Lutzenberg nach Oberbergkirchen, die bislang trocken ist, bis Rottwinkl benützt. Entsprechende Vereinbarungen wurden schon in beiden Gemeinderatsgremien genehmigt. Dafür nötige technische Einrichtungen, wie Drucksteigerungsanlagen, muss Zangberg einbauen. Von Rottwinkl aus wird entlang der Straße nach Atzging eine Leitung verlegt. Sie wird bis zum Weiler Weiher weitergeführt. Die Tiefbauarbeiten vergab der Gemeinderat an die Firma Richard Sem Bau GmbH in Zimmern zu einer Summe von 77195 Euro. Die Frage von Josef Buchner, ob sich das auf den Wasserpreis auswirke, bejahte der Bürgermeister, beruhigte jedoch, dass es keine deutliche Preissteigerung geben werde.

Abgelehnt hat der Gemeinderat den Bau einer 1,70 Meter hohen Mauer entlang eines Grundstückes an der Waidlstraße gegenüber der Klostermauer. Mit einer Höhe von einem Meter könnte die Gemeinde einverstanden sein. Den Tagesordnungspunkt "ehemaliges Feuerwehrgerätehaus in der Mozartstraße" verschob der Gemeinderat auf eine spätere Sitzung, da der Gutachter nicht erschienen war, der über Sanierungsmöglichkeiten berichten sollte.

An verschiedenen Ortsstraßen sind Ausgleichsarbeiten vorgenommen worden. Um die Oberflächen zu sichern, soll Spritzasphalt und Splitt aufgebracht werden. Als günstigster Anbieter bekam die Firma BSS Herbert Stanglmayr in Odelzhausen den Auftrag für 7561 Euro. Zur Sicherung von Abhängen an Ortsstraßen müssen Leitplanken angebracht werden, so an der Straße von Weilkirchen nach Moos in Höhe vom Anwesen Eichmüller und in Palmberg unterhalb vom Park Geldern. Die Ausschreibung erfolgte über das Landratsamt zusammen auch für andere Gemeinden, was günstigere Preise ergebe, wie der Bürgermeister sagte. Der Auftrag geht an nibler GmbH in München zu Kosten von 8250 Euro. Der Beschluss erfolgte bei zwei Gegenstimmen.

Beim Antrag auf Verlegung des Feld- und Waldweges 35 bei Stegham nimmt der Gemeinderat die Position ein, dass der Weg verlegt werden könne, wenn sich die beiden Nachbarn einig sind, was bis jetzt nicht der Fall ist. Zum Schwerbehinderten-Beauftragten der Gemeinde bestellte der Gemeinderat Klaus Brosig. Der Gemeinderat nahm den Prüfungsbericht der Staatlichen Rechnungsprüfungsstelle im Landratsamt entgegen, der der Gemeinde bescheinigt, dass die Investitionen mit den finanziellen Möglichkeiten in Einklang stehen. Zum Schluss genehmigte der Gemeinderat den Abschluss einer Schlüsselverlustversicherung. Es soll aber noch geprüft werden, ob die Versicherungssumme von 3000 Euro ausreicht.

gth/Mühldorfer Anzeiger 

Rubriklistenbild: © dpa

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