Warnung vor Wildschweinen

Guttenburg - Die Wildschweinplage macht Jagdpächter Herbert Löw Kopfzerbrechen. Auch sein Guttenburger Revier ist davon betroffen. Anwohner und Spaziergänger wurden jetzt gewarnt, von dichteren Waldgebieten Abstand zu halten.

Hintergrund ist die Befürchtung, sie könnten eine Bache mit sechs bis sieben Frischlingen aus Versehen aufschrecken. Das Muttertier könnte sich dann in die Enge getrieben fühlen.

Das Problem ist nichts Neues für den Jäger. Der Wildschweinbestand wächst. Die Tiere finden nicht nur ein großes Nahrungsangebot vor, sondern durch die Anbauflächen mit Mais und Gras für Biogasanlagen das ganze Jahr über Deckung. Mehrfach habe er mit anderen Jägern im Sommer Felder umstellt. "Wir bekommen sie aber nicht vor die Büchse."

Zwei Rotten und ein einzelner Keiler halten sich nach seinen Worten im Guttenburger Revier auf, das etwa 1000 Hektar zwischen Flossing und der Taufkirchner Gemeindegrenze umfasst.

Vor allem in der Landwirtschaft richten die Tiere laut Löw große Schäden an.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

Rubriklistenbild: © pa

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