Wann wird die Baugrube geschlossen?

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Ja, ist denn jetzt schon Baubeginn? Das mag sich der ein oder andere Passant in der Teplitzer Straße fragen. Ein Kran steht bereits an der Baugrube. Der Beginn der Arbeiten an dem geplanten Wohn- und Geschäftshaus verzögert sich allerdings noch, weil laut Angaben der Stadt erst kürzlich ein neuer Bauantrag eingereicht wurde, in dem die Planung noch einmal erheblich verändert wurde.

Waldkraiburg - Ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus will die Firma K-Immobilien auf dem Grundstück an der Teplitzer Straße errichten. Doch der Baubeginn verzögert sich.

Mit dem Wohn- und Geschäftshaus soll eine Baugrube geschlossen werden, die seit weit über einem Jahrzehnt klafft. Ein Kran steht bereits. Der Baubeginn wird sich aber voraussichtlich noch bis zum Frühjahr verzögern.

Bereits im Herbst 2010 lag der Stadt die Bauvoranfrage der Firma von Hans Köck aus Peterskirchen vor. Im Stadtentwicklungsausschuss stießen die damaligen Planungen auf einhellige Begeisterung. Ein fünfgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus wurde in einem ersten Entwurf vorgestellt: In dem 45 Meter langen und 16 bis 20 Meter breiten Baukörper sollten verschiedene Gewerbeeinheiten einziehen, Läden, Gastronomie, Büros und Praxen und Wohnheinheiten im vierten Obergeschoss. Einen erheblichen Teil des Gebäudes will der Investor selbst für sein Unternehmen SZU GmbH nutzen. Die Firma, die Gutachten und Schadensbewertungen aller Art im In- und Ausland erstellt, ist derzeit in der Hirschberger Straße ansässig. Am Nutzungskonzept habe sich nichts geändert, so Köck auf Anfrage.

Nach mehr als einem Jahr Verzögerung, in dem einige rechtliche Fragen, unter anderem im Hinblick auf die Nutzung der geplanten Tiefgarage geklärt werden mussten, will er jetzt das Projekt vorantreiben. Sichtbares Zeichen dafür ist der Kran, der bereits an der Baugrube aufgestellt wurde.

"Ein gutes Zeichen, dass es vorangeht", meint dazu Stefanie Backes von der Stadt. So schnell wie möglich wolle die Bauverwaltung die Voraussetzungen dafür schaffen. Das geht allerdings nicht von heute auf morgen. Denn erst vor Kurzem wurden neue, veränderte Bauunterlagen eingereicht. Die wesentliche Änderung: Der Bau wird nicht fünf-, sondern nur viergeschossig.

Das Verfahren müsse wegen der Änderungen neu aufgerollt und die Fachbehörden gehört werden, so die Sprecherin der Stadt. Mindestens zwei bis drei Monate werde es wohl in Anspruch nehmen, bis der Baubeginn erfolgen kann.

hg/Mühldorfer-Anzeiger

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