Spielplatz statt Trimmpfad

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So könnte der Mehrgenerationen-Spielplatz aussehen, der in Waldkraiburg-Süd entstehen soll. Jung und Alt auf einem Platz - das ist die Vision.

Waldkraiburg - Dieser Spielplatz ist für Jung und Alt gleichermaßen gedacht. Zumindest wenn alles so klappt, wie die Stadt es plant.

Ein Spielplatz auf dem sich Jung und Alt austoben können? Auf dem Großeltern sich körperlich betätigen können, während die Enkel rutschen und klettern? Diese Vision wollen die Stadt, die Stadtbau und die WSGW gemeinsam an der Richard-Wagner-Straße verwirklichen.

Beim Sozialgespräch für Senioren mit der CSU hatte Seniorenbeirätin Erika Fischer ihren Wunsch, einen Trimmpark für Ältere, wie ihn Ampfing hat, auch in Waldkraiburg zu bekommen, noch gar nicht zu Ende ausgesprochen, da sagte Bürgermeister Siegfried Klika, dass etwas Ähnliches gemeinsam mit einem Platz für Kinder in Form eines Mehrgenerationen-Spielplatzes verwirklicht werden soll. Eine generationenübergreifende Nutzung schwebe ihm vor und es gebe gute Verhandlungen mit der WSGW (Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft) und der Stadtbau, denn der Mehrgenerationen-Spielplatz soll ein Gemeinschaftsprojekt in Waldkraiburg-Süd werden. Die Kosten würden sich auf geschätzte 240000 Euro belaufen, so Klika.

Stadtbauchef Hermann Karosser erklärte auf Anfrage, mit dieser Idee betrete man Neuland, es handle sich schließlich um keinen herkömmlichen Spielplatz. Einen ersten Plan habe man bereits der Regierung gezeigt. "Sie steht dem Mehrgenerationen-Spielplatz positiv gegenüber", so der Stadtbauchef. Der Plan sei noch weiter zu entwickeln und zu modifizieren. Man prüfe auch gerade die Fördermöglichkeiten, die Höhe sei noch unklar.

Auf der neuartigen Anlage wird ein spezieller Kunststoffboden verwendet werden - damit Stürze abgefedert werden können. Die Geräte sollen vandalismus- und witterungssicher aus Stahl und Kunststoff gebaut werden, sagte Klika beim Seniorengespräch.

"Hier sollen auch ältere Leute die Möglichkeit bekommen, sich körperlich zu betätigen", erläuterte Karosser das Projekt. Der Platz soll Spiel und Bewegung für alle Altersklassen bieten. Es wird getrennte Bereiche für Kleinkinder, Kinder und Senioren geben sowie einen behinderten- und seniorengerechten Zugang. Eine Verwirklichung sei für die zweite Hälfte des Jahres 2013 angedacht, sofern die Gelder zusammenkommen und die Bauarbeiten an den Hochhäusern in der Richard-Wagner-Straße 29 samt Außenanlagen bis dahin abgeschlossen sind, so Karosser. Familienreferentin Inge Schnabl sei derzeit fleißig auf Sponsorensuche.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

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