Zwischenbilanz beim Volksfest

"Der Norbert lebt mit diesen Veranstaltungen"

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Volksfestbürgermeister Norbert Meindl bekam bei der Zwischenbilanz reichlich Lob für seine Arbeit
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Waldkraiburg - Bürgermeister Robert Pötzsch hat dem Waldkraiburger Volksfest zur Halbzeit ein positives Zwischenzeugnis ausgestellt. Lob gab es für den Volksfestbürgermeister.

Vertreter der Stadt haben gemeinsam mit den Schaustellern, Fieranten und Wirten des Waldkraiburger Volksfests zur Halbzeit eine Zwischenbilanz gezogen. Der Tenor war eindeutig: Die Wiesn 2015 ist ein Erfolg. "Es kommt sehr gut an, die Leute freuen sich und haben einfach ihren Spaß", sagte Bürgermeister Robert Pötzsch. Lob gab es quasi für alle Beteiligten. Volksfestbürgermeister Nobert Meindl, bei dem in der Stadt seit Jahren alle Volksfest-Fäden zusammenlaufen, wurde mit besonders warmen Worten bedacht. "Der Norbert ist einer, der lebt mit diesen Veranstaltungen", lobte Pötzsch. "Die Arbeit, die hier von der Mannschaft von Norbert Meindl geleistet wird, die kann man eigentlich nicht mit Geld bezahlen."

Dieter Rilke: Weniger granteln!

"Die Leute haben einfach ihren Spaß", sagte Bürgermeister Pötzsch (zum Vergrößern Bild anklicken)

Meindl selbst sprach den Waldkraiburger Stadtrat an, der sich gefühlt in jeder Sitzung mit dem Volksfest beschäftigt hatte. Der Volksfestbürgermeister räumte zwar ein, dass er beim Thema Volksfest ein bisschen empfindlich sei. Zugleich sagte Meindl aber, es würde nicht schaden, wenn der Stadtrat mal sagen würde "ihr macht's ein klasse Volksfest".

Fabiola Geissler nahm eine Ehrung für den "Mais-Man" entgegen, der seit 20 Jahren auf dem Volksfest dabei ist

Schausteller Dieter Rilke schlug in die gleiche Kerbe. Der Stadtrat solle nicht immer "granteln", so Rilke. "Die können's ja auch nicht besser machen." Für das diesjährige Volksfest gab's von Rilke genauso Lob wie von Schaustellerkollege Max Fahrenschon. Der lobte vor allem das Waldkraiburger Publikum, auch wenn vielleicht der eine oder andere nicht so gut Deutsch spreche. "Die Leute, wenn man mit denen umgeht, die geben bei uns Geld aus, die sind noch nicht so verwöhnt." Fahrenschon lobte auch den Volksfestbürgermeister. Meindl sei ein durchsetzungsfähiger "Wiesnfeldwebel", so Fahrenschon.

Keine einzige Schlägerei auf dem Volksfest

Am Donnerstag steht der "Wiesnfeldwebel" übrigens vor einer besonderen Aufgabe. Der Tag der Jugend ist traditionell ein partyträchtiger und damit lauter Volksfesttag. Ein Anwohner hat ganz besonders Probleme mit der Lautstärke am Donnerstagabend. Wie Meindl ankündigte, werde er morgen Abend beim Anwohner sein und sich gemeinsam mit ihm die Musik anhören. Schon jetzt steht fest: Der Tag der Jugend wird heuer "runtergepegelt", wie Meindl sagte. Dass die Wirte die Lautstärke der Musik ein wenig runterdrehen, lobte Fahrenschon. Er glaube nicht, dass die Gäste mehr trinken, wenn es recht laut ist, so der Schausteller.

Polizeichef Georg Marchner lobte die Sicherheit auf dem Volksfest

Die Zwischenbilanz der Polizei fällt übrigens ebenfalls positiv aus: "Ich denke, wir haben das sicherste Volksfest dieser Größe in der Region", so Polizeichef Georg Marchner. Seit Festbeginn habe es auf dem Volksfest keine einzige Schlägerei gegeben. Die Polizei beschäftige lediglich die Anzahl der Betrunkenen, die die Polizei nach dem Volksfest im Stadtgebiet findet. Ein Mann hatte gar 2,5 Promille Alkohol intus. "Das kriegt man nicht bei einem alkoholfreien Russen, die haben schon konsumiert", so Marchner.

Gute Nachrichten gibt es zum Feuerwerk. Bei einem Großbrand in Neuötting hatte sich das Feuerwerk für das Waldkraiburger Volksfest quasi in Rauch aufgelöst. Meindl hat es aber geschafft, kurzfristig Ersatz zu organisieren. Eine Traunsteiner Firma springt ein, auch wenn der Preis aufgrund des kurzfristigen Auftrags etwas höher ausfällt als sonst. "Schön, dass die überhaupt eingesprungen sind", sagte Meindl.

Schweigeminute für Udo Malick

Bei der Zwischenbilanz gab es aber auch leise, nachdenkliche Töne. Mit einer Schweigeminute gedachte man des verstorbenen Schaustellers Udo Malick. "Ich muss sagen, mir tut das ganz schön weh", sagte Meindl. Der Volksfestbürgermeister erzählte, wie sich Malick aufopfernd um die Neugestaltung des Torbogens am Eingang des Volksfest gekümmert hatte. "Für mich ist es so, dass ein Stück Volksfest mit ihm geht."

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Volksfest-Infos

Auf dem Festplatz (7.-17.07.2017):

- Wiesneinzug: 7. Juli ab 17.45 Uhr

- O'zapfa: 7. Juli um 18 Uhr in der Alpenland-Festhalle durch Bürgermeister Robert Pötzsch.

- Bierpreis: 8,20 € pro Mass (Graf Toerring)

- Kindertag: 11. Juli, ab 14.30 Uhr alle Fahrten für Kinder zum halben Preis sowie großes Kinderprogramm in der Alpenland-Festhalle

- Kinderfestzug: 13. Juli ab 14.30 Uhr, vom Rathausvorplatz zum Volksfest

- Musikfeuerwerk: 17. Juli ab ca. 22.30 Uhr

Feuerwerk und Rundgang am Montag

Feuerwerk und Rundgang am Montag

Alpenland-Festhalle und Rundgang am Montag

Alpenland-Festhalle und Rundgang am Montag

Bilder: Volksfest Waldkraiburg - Rundgang am Samstag

Bilder: Volksfest Waldkraiburg - Rundgang am Samstag

Bilder: Volksfest Waldkraiburg - Rundgang am Samstag

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