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Insgesamt Positive Halbzeit-Bilanz zum Volksfest

"Bisher gab es keine einzige Straftat auf dem Volksfest!"

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Zwei Mitglieder der Sicherheitswacht auf Streife auf dem Volksfest.

Waldkraiburg - Insgesamt zogen alle Beteiligten auch in diesem Jahr wieder eine positive Halbzeit-Bilanz. Zwei Schausteller hatten allerdings Beobachtungen zu melden, denen die Polizei nun nachgehen wird.

"Bisher gab es keine einzige Straftat auf dem Volksfest", berichtete Georg Deibl, der Leiter der Polizeiinspektion. "Nur außerhalb gab es bisher einige Vorfälle." Im Verlauf der ersten Waldkraiburg Volksfestnacht mussten drei Personen in Gewahrsam genommen werden. Daneben gab es ein paar Schnapsleichen. Darüber hinaus gab es einen heftigen Streit zweier Frauen. "Insgesamt sind wir im Moment durchaus zufrieden", schloss Deibl. Auch Polizeihauptkomissar Dietmar Meißner, der für die Sicherheitswacht zuständig ist zog eine positive Halbzeitbilanz. Die Wacht ist hauptsächlich im Umfeld des Volksfestes unterwegs, vor allem am Stadtplatz und in den Parks. Auch seitens des Sicherheitsdienstes gab es nichts zu berichten, außer einer erhöhten Zahl von Versuchen am Freitag, harten Alkohol einzuschmuggeln. 

Allerdings berichtete Alexander Stey, der die Kindertraumschleife betreibt, ihm seien Gruppen von jungen Männern aufgefallen, die gezielt und koordiniert angetrunkene junge Frauen anmachen und belästigen würden. Er habe so etwas auch schon auf anderen Volksfesten beobachten müssen. Andreas Winterer, welcher das Weißbierkarussell betreibt, wiederum berichtete, ihm seien dunkel vermummte Gestalten aufgefallen, die sich zu später Stunde beim Geldautomaten in der Nähe seines Karussells herumtrieben hätten. Polizeichef Deibl notierte sich beide Mitteilungen und versprach, dass dem umgehend nachgegangen werden würde. 

Bilder von der Halbzeitbesprechung zum Volksfest

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BRK mit positiver Bilanz

Das BRK wiederum zog eine positive Bilanz. Bisher sei keine Steigerung der Einsätze zu verzeichnen. Auf dem Volksfest selbst seien meist nur Kleinigkeiten zu behandeln. Die meisten Einsätze seien, wie auch bei der Polizei, im Umfeld. "Wenn es jemand nicht mehr ganz aus eigener Kraft heim schafft." Sehr bewährt habe sich bereits das neue Behandlungszelt als zusätzliche Sanitätsbereitschaft direkt hinter dem Glückshafen.  "Man kann dort die Leute aus dem Volksfestbetrieb heraus nehmen und in Ruhe behandeln. Das ist sehr gut angekommen", berichtete ein Vertreter des BRK. "Auch seitens der Anwohner passt alles", berichtete Norbert Meindl, Leiter des Ordnungsamtes und Organisator des Volksfestes. Er habe auch mit dem einen oder anderen Anwohner schon das Gespräch gesucht. 

Auch Bürgermeister Pötzsch gab sich zufrieden: "Wir haben ein sicheres Fest und ich bin fest davon überzeugt, dass das auch in nächsten Tagen so anhalten wird." Er und Meindl bedankten sich bei Festwirt Jochen Mörz und vor allem bei den Schaustellern für ihre Mitwirkung bei den zahlreichen Sonderaktionen. Insbesondere für die vielen Aktionen mit Preisermäßigungen und der Vergabe von Freifahrten, beispielsweise im Rahmen des Kindertages. Besonders gefreut habe ihn auch der große Erfolg des Kinder-Malwettbewerbs "Mein schönster Tag auf dem Waldkraiburger Volksfest". Nach im Vorjahr 60 gab es diesmal über 200 Einsendungen, die derzeit in einer Ausstellung im Rathaus gezeigt werden. Auch Schaustellersprecher Dieter Rilke zog eine insgesamt positive Halbzeitbilanz. Er bedankte sich insbesondere bei den Stadtwerken und deren Techniker auf dem Volksfest.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch einige Schausteller für ihre langjährige Beteiligung am Volksfest geehrt:

  • Matthias Göhring ist seit zehn Jahren mit dem "Anpfiff" vertreten
  • Siegfried Knipf ist seit 20 Jahren mit seinen Spielwaren dabei.
  • Für 25 Jahre Treue zum Volksfest wurden Oswald Luciano Winter (Pizzawagen), Karl Stey (Entenangeln und Spikerwagen) sowie Peter und Irene Geschwindt geehrt.