Jahrhundertelange Brautradition einer gräflichen Familie

Graf Toerring und sein besonderes Weißbier

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Ignaz Graf zu Toerring-Jettenbach und sein "Huber-Weisses"
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Jettenbach/Winhöring - Die Brautradition von Graf Toerring und dem Hofbrauhaus Freising ist eng verbunden mit der jahrhundertealten Familiengeschichte der gräflichen Familie Toerring-Jettenbach. Heute ist die Brauerei besonders stolz auf ihr "Huber Weisses" - ein ganz besonderes Weißbier.

Die gräfliche Familie Toerring-Jettenbach zählt zu den ältesten und einflussreichsten bayerischen Adelshäusern. Lückenlos lässt sie sich bis ins Jahr 1135 zurückverfolgen, bis zur Geburt von Udalschalk. Ohne ihre eigene Identität zu verlieren, dienten die Grafen Toerring über 700 Jahre lang den bayerischen Herzögen, Fürsten, Bischöfen und Königen.

Einer der berühmtesten Vorfahren der Familie, der historische Ignaz Felix Graf von Toerring-Jettenbach, war als erster Minister der wichtigste Mann im Staat nach dem Kaiser. Ein besonderes Anliegen der Familie ist und war seit jeher die Braukunst. Diese jahrhundertealte Tradition ist eng mit der Familiengeschichte verbunden.

Um 1500 erhielt das Haus Toerring von der herzoglichen Regierung das Privileg, Bier für den Verkauf zu brauen. Damals war das Bierbrauen eine wichtige Einnahmequelle für den Adel. Heute steht Ignaz Graf zu Toerring-Jettenbach als Eigentümer an der Spitze der Brauerei Graf Toerring. An den vier Standorten Freising, Jettenbach, Pörnbach und Gern sorgen über 100 Mitarbeiter für den reibungslosen Ablauf der über 200.000 hl starken mittelständischen Privatbrauerei.

Seit 2014 ist das Hofbrauhaus eine von 25 Mitgliedsbrauereien des Gütesiegels SLOW BREWING. Das Gütesiegel steht für herausragenden und ausgereiften Geschmack durch langsame und schonende Brauweise. "Bei uns in der Brauerei wird besonders viel Wert auf Zeit gelegt", erklärt Ignaz Graf zu Toerring-Jettenbach im Interview. "Wir glauben, dass sich aufgrund der langen Lagerung von etwa sechs Wochen, ein besonders runder Geschmack bilden kann."

Das besondere Weißbier: Besonders bekömmlich - besonders schmackhaft

Ein weißer Bär ziert das Huber-Weißbier in Anlehnung an den Korbiniansbär des Freisinger Wappens.

Über 20 Biersorten bietet die Brauerei laufend an, daneben die Sondereditionen und einen Bierbrand. Besonders stolz ist der junge Graf auf sein "Huber Weisses" aus dem Hofbrauhaus Freising, das 1976 aus der Spezialweißbierbrauerei mit ihrer legendären Marke übernommen wurde. Das Huber-Weisses Sortiment umfasst zehn Biere und reicht vom strohgelbem Original über den kastanienfarbenen Hubertus, ein dunkler Weizenbock, bis hin zum erfrischenden Russ oder den goldgelben alkoholfreien Durstlöschern.

Letzteres gehört zu den persönlichen Lieblingsbieren des Grafen. "In unser alkoholfreies Bier ist in den letzten Jahren seitens unserer Brauereitechnik sehr viel Entwicklung geflossen und wir sind überzeugt, dass es eines der besten alkoholfreien Biere ist, das es in Bayern gibt." Auch das Original und das dunkle Hubertus zählen zu den persönlichen Favoriten von Ignaz Graf zu Toerring-Jettenbach. "Im Sommer schmeckt mir das Original besonders gut, weil es das klassische Huber Bier ist, das seit Jahrhunderten in Freising gebraut wird. Im Winter, gerade als Begleitung zu manchen Wildgerichten, ist das Hubertus Bier mein Lieblingsgetränk. Dunkel eingebraut und etwas stärker, ist es perfekt für die kalten Wintermonate."

Das besondere Weißbier "Huber Weisses" mit der feinwürzigen Note, das als sehr bekömmlich gilt, wird seit jeher nach einem wohlgehüteten Rezept gebraut. Das Freisinger Hofbrauhaus übernahm die gräfliche Familie Toerring-Jettenbach erst im Dezember 1998, erstmals urkundlich erwähnt wurde das Hofbrauhaus schon im Jahr 1160 - damit gilt es als eine der ältesten Brauereien der Welt.

Bischof Albert I. von Harthausen ließ auf dem Domberg zu Freising im Jahre 1160 das erste Mal Hofbrauhaus Bier brauen.

Ein nobler Genuss mit Zutaten ausschließlich aus Bayern

Hochwertige und sorgfältig ausgewählte Zutaten aus der heimatlichen Region prägen das schmackhafte bayerische Weißbier "Huber-Weisses", das nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wird. So wie das eigene Brunnenwasser der Brauerei aus der vorletzten Eiszeit, das aus 120 Meter Tiefe gewonnen wird. Oder die ausgesuchten Hopfensorten aus der nahe gelegenen Hallertau, die für die feinwürzige Note sorgen. Auch das Weizen- und Gerstenmalz nimmt großen Einfluss auf den Charakter des Huber-Weisses und stammt nur von streng ausgewählten Mälzereien. Für eine gleichmäßige Vergärung und damit auch eine konstante Qualität garantiert die obergärige Hefe aus der eigenen Hefereinzucht der Brauerei.

"Huber-Weisses" aus dem Hofbrauhaus Freising.

"Wir legen bei uns im Familienbetrieb, dazu gehört neben der Brauerei auch eine Forstwirtschaft und die Energieerzeugung, großen Wert auf Nachhaltigkeit", so Ignaz Graf zu Toerring-Jettenbach. "Das bedeutet ein sorgsamer Umgang mit der Natur, Erzeugung und Benutzung ausschließlich regenerativer Energien und bei der Biererzeugung, dass wir genau wissen wo jeder Rohstoff herkommt. Besonders bei Hopfen und Gerste. Wir kennen jeden Anbauer, von dem wir beziehen."

Ein Huber-Weisses mit dem typischen Aroma reifer Bananen und seinem frischen Geschmack.

Es ist das Aroma reifer Bananen, welches das Huber-Weisses so besonders macht und die kräftige Trübung  und der spritzige und frische Geschmack. Dabei ist der Kohlensäure-Gehalt bewusst niedrig gehalten, weshalb ein Huber-Weisses so angenehm trinkbar und besonders bekömmlich ist.

In der Region können Sie das Huber-Weisses bald auf dem Waldkraiburger Volksfest von 7. Juli bis 17. Juli probieren und sich von dem einzigartigen Geschmack überzeugen.

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Volksfest-Infos

Auf dem Festplatz (7.-17.07.2017):

- Wiesneinzug: 7. Juli ab 17.45 Uhr

- O'zapfa: 7. Juli um 18 Uhr in der Alpenland-Festhalle durch Bürgermeister Robert Pötzsch.

- Bierpreis: 8,20 € pro Mass (Graf Toerring)

- Kindertag: 11. Juli, ab 14.30 Uhr alle Fahrten für Kinder zum halben Preis sowie großes Kinderprogramm in der Alpenland-Festhalle

- Kinderfestzug: 13. Juli ab 14.30 Uhr, vom Rathausvorplatz zum Volksfest

- Musikfeuerwerk: 17. Juli ab ca. 22.30 Uhr

Feuerwerk und Rundgang am Montag

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Alpenland-Festhalle und Rundgang am Montag

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Bilder: Volksfest Waldkraiburg - Rundgang am Samstag

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