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Ansturm auf Stargast: Verantwortliche müssen „Reißer“ ziehen

So schmeckt’s: Bierprobe für das Waldkraiburger Volksfest - das kostet eine Mass

Der Hahn sitzt: Mit nur einem gezielten Schlag hat Bürgermeister Robert Pötzsch das Fass bei der Bierproben angezapft.
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Der Hahn sitzt: Mit nur einem gezielten Schlag hat Bürgermeister Robert Pötzsch das Fass bei der Bierproben angezapft.

„Der erste Schlag muss sitzen.“ Wie man ein Bierfassl anzapft, muss Alfons Maier ja wissen. Immerhin ist er in Traunstein Niederlassungsleiter der Augustiner Brauerei, deren Bier dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Waldkraiburger Volksfest ausgeschenkt wird. Einen ersten Vorgeschmack hat es bei der Bierprobe am Dienstagabend gegeben.

Waldkraiburg – Die Vorfreude ist Bürgermeister Robert Pötzsch deutlich anzusehen. Nach zwei Jahren Corona-Pause auch nicht verwunderlich. Doch das Warten hat am 8. Juli endlich ein Ende. „Die zwei Jahre Durststrecke sind zu Ende“, freute sich Pötzsch, bevor er das erste Fass Bier anzapfte. Endlich wieder richtig zusammensitzen und gemeinsam feiern. Das Stadtfest am vergangenen Wochenende habe bereits gezeigt, wie ausgelassen die Leute wieder feiern wollen.

Neue Herausforderung

Mit dem Beginn des Volksfestes schließt sich für manche Stadträte ein Kreis. Seit 2020 im Amt, hätten sie bedingt durch die Corona-Pandemie vieles noch nicht erlebt. Die traditionelle Bierprobe und der Auszug zum Volksfest gehören dazu.

Nach zwei Jahren Corona-Pause ändert sich so manches auf dem Waldkraiburger Volksfest. Zum Beispiel übernimmt die Aufgabe des Festwirts nun das Ehepaar Peter und Petra Schöniger. Und eingeschenkt wird Augustiner-Bier. „Das Waldkraiburger Volksfest wird für uns eine neue Herausforderung, die wir gerne übernehmen“, sagte Peter Schöniger. Ein absoluter Höhepunkt, jetzt wieder Volksfeste ausrichten zu können. Nicht nur in Waldkraiburg. „Mit der Pandemie war die Verzweiflung bei vielen groß, wie es weitergehen kann.“

Für Waldkraiburg setzt der Festwirt auf seinen eigenen Stil. Die Küche müsse passen, das Programm ebenso, und es gibt einen Stargast. „Die Nachfrage für den Auftritt von DJ Ötzi ist extrem. Da haben wir einen Reißer gezogen“, sagt er. Viele freie Reservierungen gibt es nicht mehr. Der Eintritt ist kostenlos, Aufschläge bei Getränken oder Essen soll es auch nicht geben. Schöniger weiß es zu schätzen, dass er hier in Waldkraiburg gut aufgenommen worden ist. Jetzt ist es seine Aufgabe, mit seinem Team sein Bestes zu geben, damit die Gäste auf dem Volksfest zufrieden seien.

Ein gezielter Schlag reicht aus

Da soll natürlich auch das Bier schmecken. Das kommt in diesem Jahr erstmals von der Augustiner Brauerei München. Und die setzt bei den Volksfesten auf ein Qualitätskriterium. „Das Bier kommt original aus Holzfässern“, erklärte Traunsteins Niederlassungsleiter Alfons Maier. Diese Tradition halte man hoch, sodass das Bier auf dem kürzesten Weg in den Masskrug fließen kann.

Wie kurz der Weg sein kann und wie schnell man dort sein kann, demonstrierte Bürgermeister Robert Pötzsch. Den Hinweis, wie wichtig der erste Schlag ist, hätte es für ihn eigentlich gar nicht gebraucht. Mit nur einem einzigen Schlag war das Fass angezapft.

Auftakt am 8. Juli

Mit der Bierprobe ist ein erster Auftakt zum Waldkraiburger Volksfest geschafft. Richtig los geht es ab Freitag, 8. Juli, mit einem Standkonzert der Egerländer Blaskapelle vor dem Rathaus und dem anschließenden Wiesnauszug. Der Bierpreis liegt in diesem Jahr bei 9.80 Euro. Das Volksfest endet am Montag, 18. Juli.

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