Aktionstag des Netzwerks für Demokratie und Toleranz nächstes Jahr am Sartrouville-Platz

Waldkraiburg zeigt Flagge gegen Rechts

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Stehen hinter dem Anliegen des Aktionstages für Demokratie und Toleranz (von links): SPD-Fraktionssprecherin Susanne Engelmann, Bürgermeister Siegfried Klika, Kristin Hüwel, Geschäftsführerin des Kreisjugendrings, und Richard Fischer, der Sprecher des Netzwerkes.

Waldkraiburg - Der Aktionstag, mit dem das Netzwerk für Demokratie und Toleranz im Landkreis Flagge gegen den Rechtsradikalismus gezeigt hatte, wird keine Eintagsfliege bleiben.

Im nächsten Jahr wird es in Waldkraiburg eine Neuauflage der Veranstaltung geben. Das kündigten der Sprecher des Netzwerkes, Richard Fischer, und Kristin Hüwel, Geschäftsführerin des Kreisjugendrings, gestern bei einem gemeinsamen Termin mit Waldkraiburgs Bürgermeister Siegfried Klika und der SPD-Fraktionsvorsitzenden Susanne Engelmann im Rathaus an.

Stadt der Integration prädestiniert für diesen Aktionstag

Die Stadt Waldkraiburg sei als Beispiel für gelungene Integration vieler Gruppen prädestiniert für diese Veranstaltung, meinte Hüwel. Das erfolgreiche Konzept von Mühldorf, wo alle demokratischen Gruppierungen parteiübergreifend, Kirchen und Religionsgemeinschaften und viele weitere Organisationen zusammenwirkten, soll auf Waldkraiburg übertragen werden. Viele Musikgruppen werden bei der Veranstaltung eine Bühne finden, das multikulturelle kulinarische Angebot noch ausgebaut, so Fischer. Als Termin wird der verkaufsoffene Sonntag im Oktober angepeilt. Die Veranstaltung soll am Sartrouvilleplatz stattfinden.

Dabei betonte der Sprecher: "Es geht nicht um die Riesenshow." Vielmehr sei das Anliegen, in den Köpfen etwas zu verändern.

Die Stadt Waldkraiburg, die schon den Aktionstag in Mühldorf ideell und finanziell unterstützt hatte, stehe zu dem Anliegen, gemeinsam gegen den Rechtsradikalismus Flagge zu zeigen, sagte Bürgermeister Siegfried Klika. Waldkraiburg habe seit seiner Gründung Fremde aufgenommen und integriert. Die Stadt sei mit dieser Integrationsleistung aber zurückhaltend umgegangen. Es brauche auf beiden Seiten Verständnis, "auch gegenüber gewissen Ängsten in der Bevölkerung", sagte Klika im Blick auf die Diskussion um den Bau einer Moschee.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

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