Umfahrung Pürten: Bürgermeister skeptisch

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Waldkraiburg - Über den Ausbau der Staatsstraße zwischen der Teplitzer Straße und der Pürtener Kreuzung ging es im Stadtrat. Auch eine Umfahrung für Pürten kam dabei auf den Tisch:

Der Stadtrat Waldkraiburg sprach in seiner jüngsten Sitzung über den Ausbau der Staatsstraße 2091 zwischen der Teplitzer Straße und der Pürtener Kreuzung. Das staatliche Bauamt plane nach einem Bericht der Waldkraiburger Nachrichten demnach, die neue Trasse etwas in den Wald abrücken zu lassen. Zudem sollen das Bahngleis unterführt und die Staatsstraße aus Mühldorf (St2352) mit einem Brückenbauwerk über die 2091 geführt werden. Eine Alternative dazu bot der Verkehrsgutachter der Stadt, der statt einer Brücke zwei Kreisverkehre vorschlug, die mit einer vierspurigen Straße verbunden werden sollen.

In diese Diskussion mischte sich auch das Thema der Pürtener Umfahrung. Immerhin gehöre die Staatsstraße durch Pürten zu den Straßen mit dem meisten Verkehrsaufkommen im ganzen Stadtgebiet. Bürgermeister Siegfried Klika zeigte sich aber skeptisch: Für diese Umfahrung brauche es ein "Riesenbauwerk" und aus Eigenmitteln könne sich die Stadt die Trasse nicht leisten. Er wollte aber nicht ausschließen, dass sich die Stadt diesem Thema annimmt und möchte mit dem Straßenbauamt über mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der derzeitigen Lage sprechen. So solle die Situation für die Anlieger erträglicher gemacht werden.

Rubriklistenbild: © pa

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