Provisorium in der Dieselschule

Günstige Hort-Lösung für Waldkraiburg

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Pünktlich zum neuen Schuljahr können die Kinder, die derzeit im Hort-Provisorium, den Containern vor der Kita St. Christophorus, untergebracht sind, in den neuen Hort in der Grundschule an der Dieselstraße wechseln
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Waldkraiburg - Die Container gehören bald der Vergangenheit ein. Die Stadt schafft ein neues Hort-Angebot, ohne viel Geld in einen Neubau stecken zu müssen.

Die Container vor der Kindertagesstätte St. Christophorus, die einigen Schülern aktuell als Hort dienen, waren von vorne herein als Provisorium gedacht - noch dazu als ein eher unschönes. Obendrein läuft die Betriebserlaubnis des Container-Horts im Herbst aus, die Stadt musste angesichts der großen Nachfrage nach Hortplätzen also dringend nach Alternativen suchen. Ideen gab es viele, vor allem die schwierige Finanzsituation der Stadt ließ eine Lösung aber in weite Ferne rücken.

Hort in der Grundschule an der Dieselstraße

Jetzt aber ist der Durchbruch geschafft. "Endlich mal eine positive Nachricht von meiner Seite, die ich verkünden kann", sagte Bürgermeister Robert Pötzsch am Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt. Seine Mitteilung: In den Räumlichkeiten der Grundschule an der Dieselstraße entsteht ein neuer Hort.

Die Aula der Schule soll durch ein Glas-/Stahlelement getrennt werden. Im so entstehenden Raum sollen dann eine Küche und ein Gruppenraum eingerichtet werden. Einen zweiten Gruppenraum stellt die Schule im Klassenzimmer gegenüber zur Verfügung. Ein Vorteil dieser Lösung ist, dass in der Schule bereits Garderoben und Sanitärbereiche zur Verfügung stehen, die genutzt werden können. Laut Bürgermeister Pötzsch können die Kinder, die gegenwärtig in den Containern untergebracht sind, pünktlich zum 1. September in den neuen Hort umziehen.

75.000 Euro für eine zweijährige Übergangslösung

Nach Auskunft des Bürgermeisters kann diese Lösung dank der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Schulrektorin Annette Gibis, dem Mühldorfer Schulamt, dem Landratsamt und dem Träger (der katholischen Kirche) umgesetzt werden. Diese Lösung ist obendrein sehr kostengünstig für die Stadt. Die Kosten für den Umbau der Aula in diverse Installationsarbeiten belaufen sich auf lediglich 75.000 Euro. "Wir sind ganz weit weg von dem, was ein Neubau kosten würde", sagte Pötzsch.

Der neue Hort soll eine Übergangslösung für die kommenden zwei Betreuungsjahre sein. Stadträtin Eva Köhr (CSU) zeigte sich im Ausschuss zufrieden. "Nichts hält so lange wie ein Provisorium", sagte Köhr.

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