Siegesserie fortgesetzt

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Helmut Huber (Bildmitte) mit seinem Rüden Hank vom Weinbergblick jubelt über den deutschen Meistertitel.

Waldkraiburg - Der beste Schäferhund Deutschlands kommt aus Waldkraiburg. Hank vom Weinbergblick setzte seine Siegesserie fort und holte sich den Titel.

Hank vom Weinbergblick setzte mit seinem Besitzer Helmut Huber bei der Meistersachaft in Bayreuth seine Siegesserie fort und holte sich den Titel.

Im Oktober kämpfen sie nun bei der WM in Steyr/Österreich um den Weltmeistertitel. 180 Teilnehmer aus 50 Ländern werden dabei sein.

Die besten 115 Deutschen Schäferhunde hatten sich für die Meisterschaft in Bayreuth qualifiziert. Mit Josef Dobner und Xander vom Weinbergblick und Helmut Huber mit seinem Hank vom Weinbergblick schafften das gleich zwei Mitglieder des Waldkraiburger Schäferhundevereins.

Geprüft wurden Hund und Führer in den Einzeldisziplinen Fährte, Unterordnung und Schutzdienst. Die Anforderungen waren heuer noch höher als in den Vorjahren. Das Fährtengelände war extrem trocken und von sehr schlechtem Bewuchs, da es lange nicht geregnet hatte. So konnten nur die besten Spürnasen in dieser schweren Disziplin punkten.

Die Unterordnung fand auf einem Kunstrasenplatz statt, was für alle Teams wieder eine zusätzliche Schwierigkeit bedeutete, schließlich wird auf normalem Rasen trainiert. Da jede kleinste Ungenauigkeit mit Punktabzug bestraft wird, konnten auch hier einige Hunde nicht ihre gewohnten Leistungen abrufen. Einzig der Schutzdienst fand im Hauptstadion statt, wo die Leistungen der Teams vom sachkundigen Publikum sowie von zahlreichen Schlachtenbummlern verfolgt wurden.

Josef Dobner erreichte mit seinem Xander in der Fährte hervorragende 98 Punkte, in der Unterordnung konnte er 91 Punkte und im Schutzdienst 88 Punkte auf sein Konto verbuchen. Er belegte mit dieser Leistung den 19. Platz.

Aber auch der Sieger und damit der deutsche Meister kommt aus Waldkraiburg. Nachdem Hank mit Helmut Huber im Frühjahr schon die Landesgruppen-FCI-Qualifikation in Dachau und den Siebenländerkampf in Gmunden-Regau gewinnen konnten, setzte das Team die Serie fort und entschied mit 96 Punkten in der Fährte, 94 Punkten in der Unterordnung und 98 Punkten im Schutzdienst auch diesen Wettbewerb für sich. Mit insgesamt 188 Punkten ließ Huber mit seinem Schäferhund damit den punktgleichen Marco Dreyer mit Erk vom Waliboer Land sowie Jürgen Zank mit Moses vom Fluchtweg (287 Punkte) hinter sich.

Schon den dritten Meistertitel geholt

Der Waldkraiburger gewann den Titel nun schon zum dritten Mal. 1987 war er mit Bona vom Waldwinkel, 2000 mit Ernst vom Weinbergblick Bundessieger. Dies ist vor ihm erst zwei Hundesportlern gelungen.

re/Waldkraiburger Nachrichten

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