Schulbus-Training für Grundschüler

+
Demonstration, warum das Warten hinter der weißen Linie so wichtig ist.

Waldkraiburg - Der Schulbeginn ist sowohl für ABC-Schützen als auch für „alte Hasen“ aufregend - um die Fahrt mit dem Schulbus sicherer zu machen, gibt es ein spezielles Training

Es darf nicht vergessen werden, dass die Kinder auf den Schulweg zu schicken auch immer gewisse Risiken birgt. Gerade die Erstklässler müssen plötzlich mit ganz viel Neuem umgehen.

Eines davon ist das Fahren mit dem Schulbus. Um Schülern beizubringen, wie sie sich zu ihrer eigenen Sicherheit richtig im Bus und an der Haltestelle verhalten, führt die Stadt Bustrainings durch. Die Kinder lernen dabei ganz anschaulich, warum es zum Beispiel so wichtig ist, sich im fahrenden Bus hinzusetzen und festzuhalten. Busfahrer Sepp Gmeindl benutzt dazu einen Wasserkanister. Der rutscht bei einer etwas heftigeren Bremsung mit 25 km/h schon mit ganz schön Tempo die 10 Meter durch den Bus und knallt an die Fahrerkonsole. Die Kinder sind beeindruckt - und halten sich in Zukunft wohl wirklich besser fest. Den Fünftklässlern wird auch gezeigt, wie sie sich im Falle eines Unfalls richtig verhalten. Sie dürfen ausprobieren, wie die Türen im Notfall zu öffnen sind oder wie die Dachluken funktionieren.

Schulbus-Training in Waldkraiburg

Der Jugendbeauftragte der Polizei Harald Jungbauer erklärt vorab, warum man hinter der weißen Linie warten soll, was man tut, wenn man in den falschen Bus eingestiegen ist und dass, neben dem Busfahrer natürlich, immer Menschen da sind, die einem helfen. Zum Beispiel Schulweghelferin Herta Schmidt oder Schulbuslotse Johannes Strasser, der mit im Bus fährt. Der Verein „Sicherer Schulweg e.V.“ sorgt dafür, dass immer jemand vor Ort ist. Am Ende sind die Kinder nicht nur beeindruckt, sondern auch beruhigt – ein sicherer Schulweg ist ja für alle wichtig.

Pressemeldung Stadt Waldkraiburg

Zurück zur Übersicht: Region Waldkraiburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser