Regen machte "Kunst und Kommerz" zu schaffen

Waldkraiburg – Der Regen hielt sich hartnäckig am Sonntag, die Besucherscharen fielen dadurch etwas kleiner aus und einige Auftritte mussten wegen des Wetters ausfallen.

Der Regen hielt sich hartnäckig gestern Nachmittag und so mussten einige Auftritte ausfallen. Andere wurden ins Vögele Center verlegt. Etwa die Orchestergemeinschaft und die jungen Streetdancer traten dort auf. In den Lokalen, in denen Bands oder Schauspieler wirkten, war es rappelvoll. Im Ars Vivendi wechselte sich die Damen-Combo "Samt und Sonders" mit der Theatergruppe Kraiburg und Blech'n Krempel ab. Ein Platz war da nicht mehr zu ergattern. Andere Musiker hatten Pavillons aufgestellt und die Besucher, die sich nach draußen wagten, lauschten unter bunten Regenschirmen. Insgesamt 70 Gruppen waren mit Shows und Aktionen vertreten. Darunter auch Organisationen wie die Rettungshundestaffel oder das BRK. Am Sinnesparcours von Gabriele Schleich konnten Alt und Jung ausprobieren, wie es ist, wenn man eine Seh- oder Greifbehinderung hat. Ihr Stand gehörte zur "Aktion Mensch", so wie auch das Straßentheater mit den Bewohnern von Schloss Malseneck.

Impressionen von "Kunst und Kommerz"

Das Kinderschminken gehörte gestern ebenso dazu, wie einzelne Aktionen, die sich Geschäftsleute einfallen ließen. An 30 Ständen konnte man sich kulinarisch versorgen. Frische Waffeln gab es am Stand des "Eine-Welt- Laden", der Erlös kommt dem Tansania-Projekt zugute. Das JuPa kümmerte sich wieder um den Sekt-Ausschank. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Siegfried Klika die "ganz Harten" und meinte damit vor allem die Tänzer, die sich vom Regen nicht beirren ließen. Wie die Garden. Oder die Damen von "Cingenem Lamia". Ihre Zigeuner- und orientalischen Tänze werden traditionell barfuß getanzt - und das hier eben mitten auf der Straße.

Zum Schluss ließen die Organisatoren, der Arbeitskreis Kultur, an die 500 Luftballons zum Weitflug-Wettbewerb in den Himmel steigen und hielten in Gedenken an die verstorbene Gertraud Kesselgruber, die bis zu ihrem Tod federführend in der Organisation war, einen Moment inne.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

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