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Zweiter Bürger-ISEK-Abend

Arzt, Läden, Ortsumfahrung - Was fehlt in Waldkraiburgs Ortsteilen?

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Wie sieht die Zukunft der Stadt Waldkraiburg aus?

Waldkraiburg - Welche Entwicklungschancen haben die Ortsteile? Wie lässt sich die Innlandschaft unter dem Aspekt der Naherholung erhalten und entwickeln? In welchem Umfang wäre noch Siedlungsentwicklung möglich? Fragen, denen die zeite ISEK-Planungswerkstatt am 19. Oktober nachging.

Über 100 Waldkraiburger, die überwiegend aus Ortsteilen wie Pürten, St. Erasmus, Hausing oder Ebing kamen, trafen sich

Erste Ziele im ISEK-Planungsprozess 

am Donnerstagabend zum gemeinsamen Diskutieren. "Seit fast zwei Jahren sind wir mit ISEK am Planen wo die Zukunft Waldkraiburgs hinführt." Mit diesen Worten leitete Bürgermeister Robert Pötzsch den Abend ein. Er freue sich darauf die Ideen der Bürger zu hören. 

Nachdem bei der ersten Veranstaltung im Juli das gesamte Stadtgebiet und das Zentrum im Fokus stand, diskutierten die Bürger dieses Mal über die Qualitäten und Defizite der Ortsteile, den Rahmenplan für die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung sowie den Rahmenplan für die Themen Landschaft und Naherholung. Dabei waren sich die meisten Teilnehmer schnell einig und es kristallisierten sich folgende Punkte heraus

Über 100 Waldkraiburger und Bürger aus den Ortsteilen diskutierten gemeinsam über Waldkraiburgs Zukunft.

Wie geht es jetzt weiter? 

Das Planungsbüro Dragomir, das das Integrierte Städtebäuliche Entwicklungskonzept gemeinsam mit dem Institut für Stadt- und Regionalmanagement Prof. Dr. Vossen federführend leitet, wertet die Ergebnisse aus und nimmt sie in ihre Planungen auf.

Gemeinsam mit den bereits erarbeiteten Ergebnissen wird ein Maßnahmenkatalog inklusive Kostenschätzung erstellt. Bei der Prioritätenabfrage in der ersten ISEK Planungswerkstatt sahen die Bürger vor allem die Entwicklung des Rathauses, die Sanierung des Waldbades und die Ortsumfahrung Pürten als wichtige Themen für Waldkraiburg an. 

Die Ergebnisse werden im Steuerkreis diskutiert und im Frühjahr 2018 im Stadtrat präsentiert. Anschließend wird es auch eine öffentliche Infoveranstaltung für die Bürger geben. Martin Birgel, geschäftsführender Gesellschafter bei Dragomir betonte jedoch: "Wir sprechen hier von einem Zeithorizont von 15 bis 20 Jahren. So ein Entwicklungsprozess geht nicht von heute auf morgen. Es gibt natürlich auch kurzfristige Projekte, die schnell umgesetzt werden können, aber das große Ganze wird sich in der Zukunft entwickeln". 

Wer noch weitere Ieen für die Entwicklung Waldkraiburgs hat, kann diese jederzeit per Mail an  ZukunftWaldkraiburg@dragomir.de weitergeben. 

mb/Stadt Waldkraiburg

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