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Frau bunkerte Post, statt sie zuzustellen

Darum könnte es noch dauern, bis die Empfänger ihre Post erhalten

Waldkraiburg - Vor kurzem sorgte der Fall einer Zustellerin für Aufsehen, die Post statt sie zuzustellen im Keller bunkerte. Weiterhin laufen die Ermittlungen.

"Die Ermittlungen in diesem Fall laufen derzeit noch", erklärte ein Beamter der Polizeiinspektion Waldkraiburg gegenüber innsalzach24.de. "Da es sich bei der Tatverdächtigen um eine ungarische Staatsangehörige handelt, muss derzeit noch geklärt werden, ob sie sich noch in Deutschland oder beispielsweise wieder in ihrer Heimat aufhält." Dazu sei bereits Kontakt mit den örtlich zuständigen Stellen aufgenommen worden. 

"Das Schicksal der von ihr nicht zugestellten Post wird sich erst entscheiden, wenn die Ermittlungen abgeschlossen und an die Staatsanwaltschaft übergeben wurden", bemerkt der Beamte. Diese würde dann entscheiden, ob diese noch den jeweiligen Empfängern nachträglich zugestellt werden.

Frau bunkerte Post, statt sie zuzustellen

Eine Mitarbeiterin eines privaten Postzustelldienstes in einem Nachbarlandkreis stellte wohl im Jahr 2016 Unmengen an Post nicht zu und bunkerte sie stattdessen in einem Kellerraum.

Herausgekommen war das Vorgehen der Frau, als ein Nachbar in der überquellenden blauen Tonne des Mietshauses eine große Tasche voller Post fand. In einem Kellerraum waren dann noch einmal insgesamt 15 Taschen und Kartons mit nicht ausgelieferter Post, Katalogen, Briefen, Schreiben von Versicherungen und Mitteilungen an Kunden in Waldkraiburg entdeckt worden, ausschließlich aus dem Jahr 2016.

Keine Aussage zur Schadenshöhe möglich

Nun ermittelt die Polizei wegen der Verletzung des Post- und Fernmeldegesetzes. Eine Anzeige wegen der Nichtzustellung wichtiger Post aus dem Zeitraum 2016 liegt aber nicht vor, weshalb keine Aussage zur Schadenshöhe gemacht werden kann.

Ähnlicher Fall 2017

Mitte 2017 musste sich ein Postzusteller in Altötting vor Gericht verantworten. Der Vorwurf gegen ihn lautete, dass er mehr als 1.000 Postwurfsendungen im Wald nahe Neuötting entsorgt habe.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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