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An drei Standorten

Zu geringe Umsätze: Angebot an Telefonzellen wird verringert

Waldkraiburg - Die Einnahmen von drei Standorten öffentlicher Telefone im Stadtgebiet sind extrem zurückgegangen. Deshalb bat die Telekom, diese abbauen zu dürfen. Doch in zwei Fällen wird es einen Kompromiss geben.

Die Telefonzellen am Stadtplatz hatten im vergangenen Jahr nur 82 Euro, die an der Bayernbrücke nur 25 Euro und die an der Böhmerwaldstraße 1 sogar nur 91 Cent im Monat an Umsatz gebracht. Daher hatte die Telekom die Stadt gebeten, diese abbauen zu dürfen. Denn der Betrieb sei schlicht nicht mehr wirtschaftlich und angesichts des geänderten Telefonierverhaltens der meisten Leute sei auch keine Änderung zu erwarten. Eine Gemeinde muss gemäß einem Konzept von Telekom und Bundesnetzagentur ihr Einverständnis erteilen, bevor Telefonzellen abgebaut werden können. 

Die Stadtverwaltung stimmte dem Abbau an der Böhmerwaldstraße zu. Zu den beiden anderen Standorten wurde jedoch die Zustimmung verweigert. Wegen der zentralen Lage des Stadtplatzes sollen die Telefone dort dem Durchgangsverkehr erhalten bleiben. Am Standort Bayernbrücke soll An- und Abreisenden die vom Bahnhof kommen, die Möglichkeit gelassen werden, beispielsweise ihre Ankunft zu melden oder sich ein Taxi zu rufen. Dennoch wird die Telekom an den beiden Standorten die Telefonzellen durch sogenannte Basistelefone ersetzen, die kostengünstiger im Unterhalt sind. 

Rubriklistenbild: © Uwe Zucchi/dpa (Symbolfoto)

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