Nach Schließung von Aus- und Weiterbildung

Peters: "Anschlussperspektive für über 94 Prozent der Bildungskunden"

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Waldkraiburg - Nach der Bekanntgabe der Schließung der Teilbetriebe von Aus- und Weiterbildung im Juli, sind laut dem BFZ Peters einem Großteil der Kunden Anschlussperspektiven verschafft worden.

"In entsprechend enger Kunden- und Leistungsträgerabstimmung haben über 94 Prozent der Teilnehmer in Aus- und Weiterbildung durch betriebliche und überbetriebliche Angebote eine Anschlussperspektive bekommen, beziehungsweise führten und führen wir Ausbildungen weiter, um auf Abschlussprüfungen vorzubereiten", berichtet Geschäftsführer Wolfgang Herdegen. 

Noch weitere Einrichtungen weiter im Peters

Nach der Schließung des Teilbetriebs der Aus- und Weiterbildung gäbe es neben der Asylunterkunft weiterhin noch andere Einrichtungen in dem Gebäude, betont Herdegen. 

"Die Aus- und Weiterbildung war nur ein Teil der Campusaktivitäten und weiterhin sind die PQG gGmbH mit dem Integrationsfachdienst, die PB und BDP GmbH mit ihren Qualifizierungsangeboten anteilig neben den weiteren bayerischen Standorten auch in Waldkraiburg weiterhin ihre Aufgaben abdeckt." Zudem habe die Verwaltung der Gruppe ihren Sitz in Waldkraiburg hat und das BFZ sei mit Catering-Aufgaben und der Immobilienwirtschaft betraut.

Schließung Anfang Juli bekanntgeworden

Anfang Juli war bekanntgeworden, dass das BFZ Peters in Waldkraiburg den Teilbetrieb der Aus- und Weiterbildung einstellen muss. Davon sind weder die Bildungsunternehmen Peters Bildungs GmbH, die BDP Peters GmbH und die PQG Johann Peters gemeinnützige Stiftung vielerorts in Bayern noch die weiteren GmbHs der Peters Gruppe betroffen. Das Unternehmen betont, dies habe alleine wirtschaftliche Gründe. Wegen diverser Ursachen sei die Zahl der Bildungskunden in den vergangen Jahren drastisch zurückgegangen.

Bereits bei der Januaraufnahme 2018 seien die schlechten Anmeldezahlen aus den Vorjahren nochmals unterschritten worden und bezogen den Voranmeldungen für die Sommeraufnahme 2018 seien die Anmeldezahlen nochmals drastisch abgesunken, so dass im Vergleich zu Vorjahren ein Teilnehmerrückgang von bis zu 60 Prozent zu verzeichnen gewesen sei. 

Bei den Bildungskunden kam die plötzliche Schließung nicht gut an, wie eine Leserin berichtete. 

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