Ab Frühjahr endlich auch in Waldkraiburg

Surfen in Höchstgeschwindigkeit

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Sie freuen sich schon auf's Frühjahr: Bürgermeister Robert Pötzsch, Erhard Finger (Telekom) und Stefan Süße von der Stadtverwaltung.

Waldkraiburg - Rund 18 Kilometer Glasfaser und neun Verteiler werden ab kommendem Frühjahr für höhere Bandbreiten beim Internet sorgen.

Die Planungen für die Beschleunigung der Verbindungen in Waldkraiburg sind schon seit längerem abgeschlossen und die Bauarbeiten an vielen Stellen weit fortgeschritten. Damit können insbesondere die Kunden in den Ortsteilen Asbach, Au, Ebing, Forschau, Hausing, Pürten, Rausching, Niederndorf, St. Erasmus, Stockham, Wörth als auch im Waldkraiburger Industriegebiet schon bald ruck zuck ins Internet gehen. 

Da freut sich der Surfer

Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Insgesamt profitieren von diesem Ausbau 614 Haushalte. Die Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Waldkraiburg gewonnen.

„Ich freue mich, dass die Arbeiten in Waldkraiburg und unseren Ortsteilen zügig voran schreiten. Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger Standortvorteil“, sagt Bürgermeister Robert Pötzsch. „Zusätzlich zum Bayerischen Förderprogramm investiert die Telekom auch eigene Mittel in Waldkraiburg“, sagt Erhard Finger, Regio-Manager. „Hierbei kommt die Vectoring-Technik zum Einsatz.“

So kommt das schnelle Netz ins Haus 

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.

Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Pressemitteilung Stadt Waldkraiburg

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