Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Psychiatrische Ambulanz steht vor dem Aus

Heckscher-Klinik: Steht Schließung schon fest?

Nach neuesten Informationen scheint die Schließung der Ambulanz in Waldkraiburg beschlossene Sache zu sein
+
Nach neuesten Informationen scheint die Schließung der Ambulanz in Waldkraiburg beschlossene Sache zu sein

Waldkraiburg - Die Schließung der Ambulanz der Heckscher-Klinik soll bereits feststehen. Bürgermeister Robert Pötzsch will das aber nicht einfach so hinnehmen. Was jetzt passiert:

Wie bereits berichtet, droht der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Heckscher Klinik in Waldkraiburg das Aus. Eine Ausnahmegenehmigung von den Krankenkassen läuft noch bis Ende Juni, danach muss die Ambulanz entweder in anderer Form weiterbetrieben oder geschlossen werden. Nach Informationen von innsalzach24.de und den Waldkraiburger Nachrichten steht die Schließung der Ambulanz schon fest und ein Umzug der Mitarbeiter an den Wasserburger Standort der Heckscher-Klinik wird vorbereitet.

Lesen Sie dazu auch:

Der Heckscher-Klinik droht das Aus

Eltern sollten "auf die Barrikaden gehen"

"Schließung der Ambulanz wäre dramatisch"

Das sagt die Ministerin

Waldkraiburgs Erstem Bürgermeister Robert Pötzsch liegen ebenfalls Informationen vor, wonach der Waldkraiburger Standort Ende Juni/Anfang Juli geschlossen wird. Endgültig hinnehmen will Pötzsch dies aber nicht. Die Stadt hat sich deshalb bereits in der vergangenen Woche mit einem Schreiben an mehrere Politiker gewandt, um auf die aktuelle Situation aufmerksam zu machen. Ob damit die Schließung der Ambulanz abgewendet werden kann, ist jedoch ungewiss.

Darum droht der Ambulanz das Aus:

Eine Psychiatrische Institutsambulanz muss sich eigentlich in der Nähe eines Krankenhauses befinden. Weil der nächste Standort der Heckscher-Klinik in Wasserburg ist, kann die PIA in Waldkraiburg nur dank einer Ausnahmegenehmigung betrieben werden. Weil diese Genehmigung ausläuft, bräuchte es Alternativen.

Die Kliniken im Bezirk Oberbayern (kbo), zu denen die Heckscher-Klinik gehört, wollen aus dem Waldkraiburger Standort deshalb eine Tagesklinik machen - ein Plan, dem das Bayerische Gesundheitsministerium "aus krankenhausplanerischer Sicht" wenig Chancen einräumt. Dem Vorschlag des Ministeriums, in Waldkraiburg ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) einzurichten, steht wiederum die kbo ablehnend gegenüber. Für ein MVZ verfüge man nicht über die organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen, so die Argumentation der kbo.

Kommentare